Joggen mit dem Hund – so machst Du es richtig!

Lesedauer 8 Minuten

Wenn Du sportlich aktiv sein möchtest und Dein Hund auch Spaß am Laufen hat, dann kannst Du mit Deinem Hund Joggen gehen. Dabei solltest Du aber einige Rahmenbedingungen beachten. Gerade zu Beginn ist es wichtig, dass Du langsam beginnst. Das gilt übrigens genauso für Dich.

Joggen mit dem Hund – für welchen Hund ist dieser Sport geeignet?

Bevor Du nun aber die Laufschuhe anziehst und mit Deinem Hund kilometerweit läufst, solltest Du einige Dinge beachten und überdenken. Denn nicht jeder Hund ist als Begleiter zum Joggen gleichgut geeignet (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel). Zum einen sollte Dein Hund ausgewachsen sein. Ist Dein Hund jünger als ein Jahr, solltest Du in keinem Fall mit ihm Joggen gehen! Größere Hunderassen sind zum Teil erst nach zwei Jahren ausgewachsen. Die Knochen und Gelenke sind vorher nicht ausreichend gefestigt. Eine zu starke Belastung in jungen Monaten kann zu folgenschweren Erkrankungen führen. Natürlich solltest Du auch bei alten Hunden genau überlegen, ob das Joggen wirklich die richtige Bewegung für Deine Fellnase ist.

Dann spielt die Gesundheit selbstverständlich eine große Rolle: Ein Hund mit Vorerkrankungen wie Arthrose, Patellaluxation, HD oder ED ist nur bedingt für das gemeinsame Laufen geeignet. Sprich unbedingt mit Deinem Tierarzt und einem Hundephysiotherapeuten, bevor Du eigenhändig loslegst.

Möchtest Du mit Deinem Hund Joggen gehen, solltest nicht nur Du Spaß daran haben, sondern auch Dein Vierbeiner. Auch wenn von manchen immer noch gepredigt wird, dass ein Hund ja mindestens 10 Kilometer pro Tag laufen muss, so ist das eben nicht so. Manche Hunde genießen lieber einen gemütlichen Spaziergang oder legen größeren Wert auf eine geistige Auslastung wie Tricksen, Nasenspiele oder andere Möglichkeiten.

Welche Hunderassen eignen sich besonders zum Joggen?

Sehr große Hunderassen wie der irische Wolfshund neigen schneller zu Problemen im Gangapparat. Einige kleine Hunderassen wie der Dackel hat nicht unbedingt die Puste für eine lange Strecke. Natürlich können wir nicht verallgemeinern, welche Rasse nun für das Joggen geeignet ist und welche nicht. Aber wenn Du planst, Dir einen Hund zum Laufen zu holen, kannst Du darauf achten, Dir einen Hund zu holen, der gerne läuft. Um einige Rassen an dieser Stelle zu nennen: Dalmatiner, Huskys, Border Collies oder auch Australian Shepherds sind meistens tolle Begleiter für das Joggen mit dem Hund.

Aber auch bei diesen Hunderassen solltest Du vorher einen Gesundheitscheck vom Tierarzt machen lassen. So kannst Du sicher sein, dass Du keine vorhandenen Erkrankungen mit Deinem Lauftraining verschlimmerst.

Brachyzephale (kurznasige) Hunderassen sollten generell nicht zum Joggen mit dem Hund mitgenommen werden! Dackel neigen schneller zu Bandscheibenvorfällen. Auch hier ist Vorsicht geboten.

Achtung bei Übergewicht!

Übergewicht belastet die Gelenke besonders. Sofern Dein Hund Übergewicht hat, sollte er unbedingt abnehmen, bevor Du mit dem Laufen loslegst. Schaue gerne mal in unserem Beitrag „Übergewicht beim Hund“ vorbei. Dort zeigen wir Dir, wie Du am besten vorgehst, sollte Dein Hund unter Übergewicht leiden.

Welche Ausrüstung benötige ich für das Joggen mit meinem Hund?

Nicht nur Du solltest auf eine gute Ausstattung beim Laufen achten: Vernünftige Laufschuhe, um Deine Gelenke zu entlasten. Laufkleidung, um Reibungen zu vermeiden und so weiter.

Auch Dein Hund sollte eine Laufausrüstung bekommen. Denn natürlich wird auch er sich bewegen und da solltest Du unbedingt Reibungen vermeiden. Beim Joggen mit dem Hund soll Dein Hund eher neben Dir bzw. bei Dir laufen und ist nicht im Zug.

Joggen gehen mit Hund
Bitte leine Deinen Hund auf keinen Fall beim Joggen am Halsband an – vor allem dann nicht, wenn er vorweg geht und zieht. Auf diesem Bild kann man deutlich sehen, wie unangenehm das für Deinen Hund ist.

Führe Deinen Hund daher am besten an einem gut sitzenden Geschirr. Von Vorteil ist es, wenn das Geschirr atmungsaktiv ist und Stauwärme gar nicht erst entsteht. Schau Dir gerne mal das WOLTERS Active Pro an. Zum Joggen gehen ist es gut geeignet:

Ein Zuggeschirr sollte immer dann genutzt werden, wenn Dein Hund sich auch wirklich im Zug befindet, zum Beispiel beim CaniCross oder Dogscooting. Beim Joggen mit Hund ist ein richtiges Zuggeschirr eher ungeeignet.

Joggen mit Hund: Die richtige Joggingleine

Neben dem Hundegeschirr empfehlen wir Dir noch einen Rückdämpfer, den Du zwischen Leine und Hundegeschirr anbringst. Der Rückdämpfer schont Deinen Hund aber auch Dich bei ruckartigen Bewegungen. Als Leine kannst Du dann Deine normale nutzen. Diese kannst Du in der Hand halten oder auch umhängen.

Alternativ kannst Du zu einer sogenannten Joggingleine greifen. Hier ist ein Rückdämpfer bereits integriert und Du hast beide Hände frei. Sehr praktisch ist, dass ein solcher Gurt Dir auch einige Taschen bietet. So kannst Du Trinken, Dein Handy oder andere Utensilien zum Joggen mit Deinem Hund mitnehmen.

Sollte mein Hund beim Joggen angeleint sein?

Wenn Du Deinen Hund beim Joggen frei laufen lassen möchtest, ist das natürlich unter gewissen Rahmenbedingungen möglich. Zum einen solltest Du Rücksicht auf eine eventuelle Brut- und Setzzeit nehmen, die in einigen Bundesländern gilt. Sie ist je Bundesland unterschiedlich geregelt. Dann ist Leinenpflicht auch in jeder Kommune unterschiedlich geregelt. In manchen Kommunen gilt generell Leinenzwang.

Generell gilt natürlich: Jagende Hunde gehören immer an die Leine – ganz egal, ob eine Brut- und Setzzeit herrscht oder nicht.

Wenn aber keine gesetzliche Vorgabe dagegen spricht und Du niemanden damit störst, kann Dein Hund natürlich auch frei laufen. Hier kann er sein Tempo dann selbst bestimmen. Denke aber immer daran: Kommen Dir Menschen oder andere Hunde entgegen, sollte Dein Hund immer bei Dir laufen!

Ich würde Dir empfehlen, dass Dein Hund trotzdem auch immer mal ein bisschen angeleint bei Dir läuft. Das ist ein gutes Training und das gleichmäßige Tempo ist zudem eine schöne Möglichkeit für Muskelaufbau.

Joggengehen mit Hund – weitere Tipps, bevor es losgeht

Ein paar letzte Tipps möchten wir Dir noch mit auf den Weg geben, bevor wir Dir erklären, wie Du das Joggen mit Deinem Hund am besten aufbaust.

Fangen wir mit dem Wetter an: Natürlich solltest Du nicht in der Hitze mit Deinem Hund laufen. Hunde schwitzen nicht so wie wir Menschen. Die einzigen Schweißdrüsen sitzen unter den Ballen. Sie regulieren ihre Körpertemperatur hauptsächlich über das Hecheln. Das ist aber nur bis zu einem gewissen Grad möglich! Bei hohen Temperaturen kommt es leicht zum Hitzeschlag. Laufe außerdem möglichst auf weichem Untergrund wie Waldboden oder Wiesenwege.

Natürlich solltest Du Deinem Hund neben dem Joggen auch andere Ausgleichsmöglichkeiten bieten. Dies kann sozialer Kontakt zu anderen Hunden, Kopfarbeit oder anderer Hundesport sein. Auch solltest Du darauf achten, dass Dein Hund ausreichend Möglichkeiten zur Regeneration hat. Schlaf ist wichtig – ein Hund sollte mindestens 16 Stunden am Tag ruhen!

Joggen mit Hund: Vorsicht vor einer Magendrehung

Vor Eurer Joggingrunde sollte Dein Hund mindestens zwei Stunden nicht gefressen haben. Hierdurch vermeidest Du die Gefahr einer Magendrehung. Dein Hund kann durchaus auch auf nüchternden Magen laufen. Wenn Du also morgens mit Deinem Hund Joggen gehen möchtest, kann er danach sein Frühstück erhalten. Zwischendurch ein Leckerli ist natürlich kein Problem.

Sorge für ausreichend Sicherheit

Und bevor wir nun genauer darauf eingehen, wie es losgehen kann, möchten wir noch darauf hinweisen, dass Dein Hund ein gewisses „Grundgehorsam“ (ich mag dieses Wort nicht) hat. Natürlich dürft Ihr keine Gefahr für Euch selbst oder andere Verkehrsteilnehmer werden. Daher ist es wichtig, wenn Grundkommandos sitzen.

Joggen mit dem Hund – wie fange ich an?

Nun geht es los, Ihr startet. Wir zeigen Dir in wenigen Schritten, wie Du das Joggen mit Hund aufbaust. Wichtig ist, dass Du es bitte langsam machst. Denn auch Hunde können Muskelkater bekommen und Dein Hund soll die Freude am gemeinsamen Laufen behalten.

Kommandos, die beim Laufen hilfreich sind

Wie Du die Kommandos am Ende nennst, bleibt natürlich Dir überlassen. Dennoch macht es Sinn, wenn Dein Hund einige Kommandos beim Laufen beherrscht.

  • „Bei mir“ – also ein Kommando, damit Dein Hund weiß, wann er bei Dir laufen soll
  • links und rechts
  • Stopp
  • herum (zum Seitenwechsel hinter Dir)
  • Weiter
  • „laaaangsam“ – wenn Du später eine höhere Geschwindigkeit läufst und langsam auslaufen möchtest, ist es fair, wenn Du Deinen Hund vorher „warnst“

Diese Kommandos kannst Du am besten erstmal bei einem Spaziergang aufbauen. Denke bitte immer an eine ausreichende Belohnung. Dies kann natürlich auch mal „nur“ per Stimme sein – Leckerlis sind bei den meisten Hunden selbstverständlich auch immer Willkommen. Diese Kommandos werden es Dir beim Laufen einfacher machen und können Unfälle vermeiden.

Die ersten Lauftrainings mit dem Hund

Wenn Du beginnst, solltest Du das Training langsam aufbauen. Da das Joggen ein gleichmäßiges Tempo ist, ist es für untrainierte Hunde anstrengend und ungewohnt. Am besten läufst Du anfangs in fünf Minuten Intervallen. Fange mit einem gleichmäßigen Trab an. Achte darauf, dass Dein Hund sich gut an Dein Tempo anpassen und mithalten kann. Dann gehst Du fünf Minuten.

Joggen mit dem Hund
Fange langsam mit dem Joggen an. Laufe nur kurze Intervalle und sorge dazwischen für ausreichend Pausen.

Zu Beginn reicht ein 30 minütiges Training (hiervon läufst Du also gerade Mal 15 Minuten). Natürlich kannst Du vorher und danach noch etwas „normal“ spazieren gehen. Das lockert die Muskeln und Dein Hund kann sich vorher lösen und danach noch etwas schnüffeln.

Wie geht es dann weiter?

Wenn Dein Hund die ersten Trainings unter oben genannten Bedingungen gut mitgemacht hast, kannst Du nach und nach die Zwischenintervalle kürzen: 6 Minuten laufen und vier Minuten gehen, sieben Minuten laufen und drei Minuten gehen und so weiter. Aber bitte nicht an einem Tag und auch nicht direkt alles in einer Woche! Gib Dir die Zeit und gib auch bitte Deinem Hund die Zeit!

Wenn Ihr 30 Minuten locker traben könnt, könnt Ihr auch die Strecke (bzw. die Zeit) langsam verlängern. Auch die Geschwindigkeit kannst Du entsprechend anpassen. Denke aber bitte gerade bei längeren Strecken und höherer Anstrengung daran, dass Dein Hund zwischendurch Trinken sollte!

Übrigens neigen vor allem Hütehunde häufig dazu, bei schnellerer Bewegung triebiger zu werden. Sie versuchen die Bewegung bzw. den Besitzer einzugrenzen, manche kneifen sogar in die Waden. Da hilft nur Training, Training, Training. Du musst das Anlaufen immer wieder üben. Verhält sich Dein Hund ruhig dabei, lobe ihn und belohne ihn. Laufe für dieses Training besonders langsam und steigere Dein Tempo nach und nach.

Wie weit kann ich mit meinem Hund laufen?

Das hängt natürlich von dem Trainingszustand und der Gesundheit und Kondition Deines Hundes hab. Gut trainierte Hunde können sogar durchaus einen Marathon laufen. Aber wollen wir mal nicht übertreiben. Je nach Hund solltest Du bis zu 20 Kilometer joggen gehen. Alle anderen Strecken solltest Du nur im Ausnahmefall einplanen.

Nach langen Strecken sollte Dein Hund zudem auch Tage zur Generation haben.

Wann sollte ich unbedingt mit dem Laufen aufhören?

Natürlich solltest Du während des Joggens mit Deinem Hund immer ein Auge auf ihn haben. Achte darauf, ob er klar läuft oder vielleicht humpelt. In diesem Fall ist Eure Runde sofort zu unterbrechen.

Wenn Dein Hund stark hechelt, ist dies auch ein Zeichen für eine Überbelastung und Du solltest eine Pause einlegen und lieber das Training ein Mal zu viel als ein Mal zu wenig frühzeitig beenden.

Läuft Dein Hund sonst gerne mit Dir und verweigert sich plötzlich? Dann nimm das bitte ernst! Dein Hund versucht Dir hierdurch etwas zu sagen. Prüfe unbedingt die Schleimhäute, die Zunge und alle anderen Vitalwerte. Wenn Du das Gefühl hast, dass es Deinem Hund nicht gut geht, begebe Dich bitte zu direkt zum Tierarzt. Aber das ist sicherlich selbstverständlich.

Muss ich beim Hundefutter etwas beachten?

Wie weiter oben gesagt, sollte Dein Hund vor dem Joggen nicht fressen, um einer Magendrehung vorzubeugen. Ansonsten musst Du beim Futter aber nichts konkret beachten.

Dennoch möchten wir an dieser Stelle noch mal darauf hinweisen, wie wichtig eine gesunde und ausgewogene Ernährung für Deinen Hund ist. Sie sorgt für eine gesunde Darmflora, die wiederum für ein gutes Immunsystem zuständig ist. Außerdem versorgt sie Muskeln, Gelenke und Knochen mit allen wichtigen Nährstoffen.

Wenn Du Deinen Hund zudem richtig fütterst, kommt er nicht in die Gefahr von Übergewicht.

Fazit zum Joggen mit Hund

Nicht jedem Hund macht das Joggen Spaß und nicht jeder Hund ist gleichgut dafür geeignet. Joggen sollte allen Beteiligten Spaß machen. Wenn Dein Hund hieran keine Freude hat, wird es auch Dir keinen Spaß machen. Dann kannst Du lieber ohne ihn laufen gehen oder für Euch eine gemeinsame andere Aktivität finden.

Wenn Du auf gute Rahmenbedingungen achtest (eine schöne Strecke, nicht zu heiß, vielleicht mit ein zwei Wasserstellen zum Abkühlen) und das Laufen schrittweise und gesund aufbaust, kannst Du gemeinsam eine tolle Freizeitaktivität mit Deinem Hund teilen. Aber denke bitte daran, dass Du natürlich dafür sorgen musst, dass auch alle anderen Bedürfnisse Deines Hundes erfüllt werden.

Wir wünschen Dir viel Spaß beim gemeinsamen Laufen.

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