Zecken beim Hund – So schützt Du Deine Fellnase richtig

Lesedauer 10 Minuten

Hast Du auch einen Zeckenmagneten zu Hause? Zecken beim Hund sind nicht nur unfassbar nervig, sondern können auch schlimme Krankheiten übertragen, zum Beispiel einige Mittelmeerkrankheiten. Zwar überträgt nicht jede Zecke automatisch eine Krankheit, aber die Gefahr ist groß und auch die Mittelmeerkrankheiten ziehen immer mehr in nördlichere Regionen ein. Nicht selten verursachen die „Biester“ auch böse Hot Spots. Deswegen verraten wir Dir heute, wie Du Deinen Hund am besten schützen kannst.

Zecken beim Hund? Kenne Deinen Feind!

Bevor wir Dir effektive Tipps geben, wie Du Deinen Hund vor Zecken schützen kannst, möchten wir ganz zu Beginn mit einigen Mythen rund um das Thema Zecke aufräumen. Denn um ihn zu bekämpfen, solltest Du den Feind am besten kennen 🙂

Damit sich Zecken weiterentwickeln können, benötigen sie eine Blutmahlzeit. Wie Du Dir sicherlich vorstellen kannst, ist der Blutverlust weder für uns Menschen, für Hunde noch für andere Tiere dramatisch. Die Gefahr liegt eher in der Übertragung von Viren und Bakterien, doch darauf gehen wir später genauer ein.

Während früher die Meinung weit verbreitet war, dass sich Zecken von Bäumen fallen lassen, wissen wir es heute besser: Du findest sie eher in Bodennähe, zum Beispiel in Wünschen oder Gräsern, selten höher als 60cm. Und nun die schlechte Nachricht: Zecken gibt es fast überall. Meine Hündin hat sogar schon Zecken aus dem eigenen Garten mitgebracht. Zecken beim Hund sind also überall dort eine Gefahr, wo es viel grün gibt: Ob in Parks, im Wald, auf Wiesen und so weiter. Zecken beim Hund werden beim Laufen, Wälzen oder Schnüffeln aufgenommen.

Nicht erst durch die Klimaerwärmung wirst Du Zecken beim Hund auch im Winter finden. Denn während viele glaube, die Tiere sind nur bei wärmeren Temperaturen aktiv, so konnte nachgewiesen werden, dass sie sogar Temperaturen bis minus 12° Celsius überleben können!

Einige Fakten über Zecken, die Du vielleicht noch nicht kanntest

Damit Du beim nächsten Gespräch über Zecken beim Hund mit Wissen punkten kannst, haben wir Dir einige interessante Fakten zu dem Spinnentier zusammengestellt.

  • Wir sprechen zwar von Zeckenbiss, aber eigentlich stecken Zecken: Durch ihre Cheliceren (so heißen die scherenartigen Mundwerkzeuge) können sie die Haut Deines Hundes (oder eben auch Deine Haut) aufreißen und stechen dann mit ihrem Stachel zu. An dieser Stichstelle sammelt sich dann das Blut und die Zecke muss es nur noch aufsaugen. Sie ist also ein kleiner Vampir
  • Zecken gehören zu den Spinnentieren, was Du unter anderem an den acht Beinen erkennen kannst
  • Sie leben nicht auf Bäumen und halten sich eher in Bodennähe auf
  • Zecken beim Hund können manchmal bis zu 15 Tage saugen bevor sie sich satt fallen lassen
  • eine voll gesogene Zecke kann das 200fache ihres Körpergewichts erreichen
  • Für jedes neue Entwicklungsstadium benötigt eine Zecke eine Blutmahlzeit
  • Nach der Blutmahlzeit können Zecken recht lange ohne erneute Nahrung auskommen
  • Forschungen gehen davon aus, dass Zecken in der Natur zirka drei bis fünf Jahre leben
  • Zecken existieren schon seit 350 Millionen Jahren
  • Weltweit gibt es über 900 verschiedene Zeckenarten! Zum Glück findet man diese nicht alle in Deutschland 🙂
  • Beim Waschen sterben Zecken erst ab einer Waschtemperatur von mindestens 60°C oder im Trockner
  • Zecken können bis zu drei Wochen unter Wasser überleben, sie ertrinken also auch in der Waschmaschine nicht, sondern haben dort dann eher Probleme mit höheren Temperaturen

Und, wusstest Du schon alle Fakten? Dann geben wir noch einen Fakt hinterher: Früher glaubte man immer, dass Zecken ihrem Wirt nicht folgen. Inzwischen weiß man aber, dass es Zecken gibt, die Deinem Hund oder Dir (oder anderen Wirbeltieren) durchaus folgen können.

Entwicklungsstadien einer Zecke

Zecken durchlaufen drei Entwicklungsstadien. Aus dem Ei geschlüpft lebt sie zunächst als Zeckenlarve. In dieser Phase haben die Larven nur drei Beinpaare und sind maximal 0,5 Millimeter groß. Als zweites Entwicklungsstadium folgt die Nymphe. Stelle es Dir wie einen Teenager vor. In dieser Phase sind Zecken 1-2mm groß. Du erkennst Nymphen daran, dass sie eher weiß bis durchsichtig sind.

Das dritte Entwicklungsstadium ist dann erst die erwachsene Zecke und im Durchschnitt 2-4mm groß. Ein Weibchen kann nach der Blutmahlzeit sogar bis zu 12mm groß werden. Bevor sie Eier legt, benötigt sie eine weitere Blutmahlzeit.

Zeckengefahr für Hunde: Welche Zecken gibt es in Deutschland?

Zum Glück gibt es nicht alle über 900 Zeckenarten in Deutschland. Die, die es gibt, reichen vollkommen aus, oder? Damit Du den Feind besser kennenlernst, zeigen wir Dir nun die derzeit gängigen Zeckenarten in Deutschland.

Ixodes ricinus oder auch: Gemeiner Holzbock

Ricinus heißt übrigens übersetzt „eine Art von Ungeziefer“ – na wenn das nicht passt? Findest Du Zecken beim Hund, dann handelt es sich sehr häufig um diese Zeckenart, denn sie ist von der Population her die am meisten vorkommende Zecke. Du erkennst sie durch den dunklen Rücken. Neben Deutschland findest Du sie aber auch in fast ganz Europa, denn nur Gebirge meidet sie (ab zirka 1500m Höhe). Der Gemeine Holzbock fühlt sich überall dort wohl, wo wir uns mit unseren Hunden gerne aufhalten: Im Garten, auf Wiesen, im Wald oder in Stadtparks.

Zecken beim Hund: Gemeiner Holzbock
Der Gemeine Holzbock ist die weit verbreiteste Zeckenart hier in Deutschland.

Und gemein ist er vor allem deswegen, weil er Borrelien (Borreliose-Bakterien) also auch FSME (Frühsomme-Meingoenzephatitis)-Viren übertragen kann.

Wusstest Du, dass...?
Hier übrigens noch ein interessanter Fakt: Während wir Menschen uns zwar gegen FSME, aber nicht gegen Borreliose impfen lassen können, ist bei Hunden die Impfung genau andersherum möglich!

Hyalomma Zecke

Diese Zeckenart gibt es noch nicht sehr lange in Deutschland, denn sie stammt ursprünglich aus den Tropen, weswegen sie umgangssprachlich auch Tropenzecke genannt wird. Sehr häufig findest Du sie eher in Afrika, Südasien und Südeuropa. Aber dadurch, dass es hier in Deutschland auch immer wärmer wird, wurde sie auch in unseren Breiten bereits nachgewiesen.

Du erkennst sie an ihren Beinen, die eine Ringelung aufweisen. Im Gegensatz zum Gemeinen Holzbock findet sich die Hyalomma marginatum eher in trockeneren und heißen Gebieten und Steppen. In Afrika wird sie gefürchtet, da sie das Krim-Kongo-Fieber überträgt. Es konnte in Deutschland allerdings noch kein einziger Fall nachgewiesen werden. Sie wurde vermutlich durch Zugvögel eingeschleppt. Kältere Winter kann sie nicht gut überleben.

Diese Zecke geht aktiv auf Beutezug und kann ihre Beute über mehrere hundert Meter verfolgen. Zudem hat sie gute Augen und ist größer als der gemeine Holzbock. Zwar gilt sie derzeit bei der Auswertung von Zecken beim Hund als geringer Anteil, aber dennoch solltest Du auch vor ihr acht geben. Wie die zukünftige Verbreitung ist, ist derzeit noch nicht abzusehen und hängt sicherlich von den zukünftigen Temperaturen in Deutschland ab.

Zecken beim Hund: Die braune Hundezecke

Ursprünglich stammt auch diese Zecke aus Afrika, ist aber inzwischen auch in ganz Südeuropa verbreitet. Sie bevorzugt wärmere Gebiete und so fühlt sie sich durchaus auch in Wohnungen wohl. Die braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) ist eine der häufigsten Zecken beim Hund. Du erkennst sie an der rötlich-braunen Färbung. Die Braune Hundezecke gilt als häufiger Überträger für Bakterien, unter anderem die sogenannte Hundemalaria (Babeiose).

Auwaldzecke

Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) liebt einen feuchten Lebensraum. Daher fühlt sie sich in Mooren, Überschwemmungsgebieten, auf Wiesen und in Wäldern besonders wohl. Diese Zecke hat in den letzten Jahren eine starke Ausbreitung erfahren. Hauptsächlich findest Du sie im Osten und im südwestlichen Teil Deutschlands. Auch die Auwaldzecke ist dafür bekannt, Babeiose zu übertragen und bevorzugt neben Hunden auch Pferden.

Du erkennst diese Zecke an dem sehr markanten Rückenschild, was weißlich marmoriert wirkt.

Was tun bei einem Zeckenbiss /Zeckenstich beim Hund?

Ganz egal, um welche Zecke es sich bei Deinem Hund handelt, die Devise lautet: Möglichst schnell raus damit (bzw. natürlich am besten gar nicht erst stechen lassen). Denn auch wenn Krankheiten wie Borreliose ein paar Stunden (12-24h) nach dem Stich übertragen werden, so kann FSME direkt mit Stich übertragen werden. Wichtig ist, dass Du möglichst das ganze Tier samt Kopf, Scheren und Stachel entfernst.

Zwar stößt der Körper Fremdkörper von alleine irgendwann ab, allerdings können hierdurch Hautirritationen bis hin zu sogenannten Hot Spots entstehen. Deswegen solltest Du möglichst darauf achten, die Zecke mit Ruhe und Bedacht zu entfernen. Bitte nutze hierzu nicht Dinge wie zum Beispiel Kleber. Beim langsamen Ersticken kann die Zecke im Todeskampf erst recht Krankheitserreger übertragen!

So entfernst Du eine Zecke beim Hund richtig

Um eine Zecke beim Hund richtig zu entfernen, benötigst Du nur ein paar Kleinigkeiten, die Du sowohl Zuhause als auch im Urlaub immer dabei haben solltest. Lege Dir eine Zeckenzange, Desinfektionsmittel und Leckerli bereit. Zudem können Einweghandschuhe hilfreich sein – vor allem dann, wenn Du Verletzungen an Deiner Hand hast. Wenn keine Zeckenzange zur Hand ist, kannst Du auch eine spitze Pinzette nutzen. Die Leckerli dienen reinweg zur Beruhigung und Belohnung. So kann Dein Hund besser still halten. Übrigens ist es für so einen Fall auch sehr hilfreich, wenn Du mit Deinem Hund ein Medical Training übst, damit er bei der Zeckenentfernung entspannt bleiben kann.

Schiebe nun das Fell Deines Hundes um die Decke herum zur Seite und setze die Zange möglichst nah an der Haut Deines Vierbeiners an. Achte darauf, die Zecke dabei nicht zu zerquetschen, denn auch dann kann sie Bakterien über den Speichel an Deinen Hund weiter übertragen! Nun ziehst Du die Zecke nach oben in gleichmäßigen Bewegungen heraus. Achte dabei darauf, dass Du die Zecke nicht drehst und auch nicht ruckartig ziehst. Auch das kann dazu führen, dass die Zecke nicht vollständig entfernt wird.

Zecken beim Hund richtig entfernen
So entfernst Du eine Zecke beim Hund richtig. Neben Zeckenzangen kann auch ein Zeckenhaken eine tolle Möglichkeit sein, eine Zecke zu entfernen. Der Schlitz läuft trichterförmig zu, sodass Du damit auch kleine Zecken entfernen kannst.

Nach der Entfernung der Zecke bei Deinem Hund solltest Du die Stichstelle desinfizieren. Zudem solltest Du sie auch noch einige Tage danach überprüfen, vor allem dann, wenn die Haut gerötet ist. Dies kann auf eine Entzündung hinweisen. Sofern Dein Hund zusätzliche Symptome aufzeigt, sollte Dich Dein Weg umgehend zum Tierarzt führen!

Einige Hunde versuchen auch, Zecken selbst „raus zu operieren“. Das solltest Du möglichst verhindern. Denn dann bleibt ein Teil der Zecke in Deinem Hund hängen.

Zecken beim Hund – wie beuge ich vor?

Doch wie schaffe ich es, dass mein Hund gar nicht erst von Zecken gebissen bzw. gestochen wird? Darauf wollen wir in diesem Kapitel genauer eingehen und Dir einige hilfreiche Tipps mit an die Hand geben.

Meide Zeckengebiete

Bei der Wahl der Gassistrecke kannst Du schon sehr viele Begegnungen mit Zecken vermeiden. Gerade höhere Graswiesen solltest Du im Frühling und Sommer meiden. Aber die meisten von uns lieben doch gerade diese Ausflüge in die Natur, um abschalten zu können oder? Und wie Du bereits oben gelernt hast: Ein sicherer Zeckenschutz ist das definitiv nicht, denn die „Biester“ warten ja sogar im Garten auf uns.

Suche Deinen Hund nach dem Spaziergang ab

Daher solltest Du Deinen Hund absuchen. Besonders gerne stechen Zecken in weniger behaarten Regionen. Aber dort krabbeln sie erst später hin. Denn zuerst halten sie sich im dichten Fell fest. Das ist auch der Grund, warum Du manchmal auch erst krabbelnde Zecken auf Deinem Hund findest, wenn er schon etwas zur Ruhe gekommen ist.

Daher mein Tipp: Suche Deinen Hund zuerst direkt nach dem Nachhause kommen bzw. in einer Pause ab. Sofern Du unterwegs eine Zecke auf Deinem Hund siehst, entferne sie sofort. Aber gerade bei Hunden mit langem Fell oder dichter Wolle solltest Du noch ein zweites Mal nachsuchen, wenn Dein Hund kurz geruht hat. Denn häufig findest Du weitere Zecken.

Doch leider bringt Dir auch das keine 100%ige Garantie. Wer einen Australian Shepherd (wie ich) oder andere langfellige Hunde hat, weiß, wovon ich spreche. Denn nicht selten versteckt sich eine Zecke so gut und wird übersehen. Oder Du hast vielleicht auch nicht immer direkt die Möglichkeit, Deinen Hund abzusuchen?

Natürliches Abwehrmittel gegen Zecken beim Hund

Auch wenn viele das nicht gerne hören wollen, aber es gibt derzeit noch kein zuverlässiges Mittel auf dem Markt, was zuverlässig Zecken abwehrt. Dennoch schwören viele Hundebesitzer auf verschiedene Sachen. Zwar möchten wir Dir an dieser Stelle einige Sachen nennen, aber bitte verstehe es nicht als Empfehlung. Denn es gibt keine Studien darüber , dass die Wirkung bestätigt. Grundsätzlich wird vermutet, dass nicht jedes natürliche Mittel bei jedem Hund und jeder Rasse gleich gut funktioniert. Das kannst Du auch gut an den Bewertungen für einige Produkte auf Amazon erkennen: Manche schwören darauf, bei anderen klappt es nicht.

Viele Hundebesitzer nutzen folgende Dinge

  • Keramikketten
  • Kokosöl
  • Schwarzkümmelöl (nicht bei tragenden Hündinnen anwenden!)
  • Bernsteinkette

Es werden noch viele weitere Dinge als natürliche Zeckenabwehr angepriesen. Wichtig an dieser Stelle: Beschäftige Dich bitte unbedingt eindringlich damit, ob das jeweilige Produkt für Deinen Hund geeignet ist. In einigen Ratgebern wird immer noch Knoblauch empfohlen, obwohl mittlerweile bekannt ist, dass eine zu hohe Dosierung Knoblauch zu Blutarmut führen kann! Außerdem bieten die meisten natürlichen Abwehrmittel – wenn überhaupt – nur einen kurzfristigen Schutz und müssen häufiger erneuert werden. Praktisch ist aber, dass Du zum Beispiel Schwarzkümmel ganz bequem als Snack geben kannst. Auch Kokosöl kannst Du neben der äußeren Anwendung zusätzlich ins Futter geben.

Ich muss Dir ehrlich sagen: Ich habe viele natürliche Lösungen ausprobiert. Bei meiner Aussie-Hündin hat nichts von alledem funktioniert. Sie ist ein purer Zeckenmagnet! Allerdings muss ich auch sagen: Wenn ein natürliches Mittel bei ihr funktioniert hätte, wäre ich definitiv dabei geblieben. Vor allem mit einem EM-Keramikhalsband kannst Du nichts falsch machen, also ist es ein Versuch wert.

Chemische Abwehrmittel gegen Zecken

Bei der chemischen Zeckenabwehr solltest Du Dich ganz eng mit Deinem Tierarzt abstimmen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel ein Halsband, ein SpotOn oder aber auch Tabletten.

Ich persönlich habe bei meiner Hündin die besten Erfahrungen mit einem SpotOn gemacht. Auch wenn nun viele aufschreien: Wie kann sie ihrem Tier Chemie geben! Dann lass Dir gesagt sein: Mein Bruder hatte Borreliose im fortgeschrittenen Stadium. Diese Erfahrung ist es mir wert, in diesem Fall lieber zu Chemie zu greifen – gerade weil auch kein natürliches Mittel geholfen hat.

Das SpotOn muss zirka alle vier Wochen erneuert werden (meist hält es auch länger). Nach dem Auftragen darf der Hund 24-48h nicht schwimmen. Ich habe seitdem keine Zecken mehr auf meinem Hund. Und ich meine damit nicht nur, dass keine Zecke mehr beißt, sondern dass auf dem Hund keine Zecken mehr zufinden sind. Wenn das irgendwann ein natürliches Mittel schafft, bin ich die erste, die es kauft. Sofern Du Kinder im Haus leben hast, ist aber vielleicht ein Spot On nicht die richtige Wahl, da es beim Streicheln über die Hände im Mund Deines Kindes landen könnte.

Eine weitere Möglichkeit ist ein sogenanntes Zeckenhalsband. Hier solltest Du darauf achten, dass es wasserbeständig ist. Die Wirkungsdauer verschiedener Halsbänder ist unterschiedlich und so gibt es Halsbänder, die eine Wirkungsdauer bis zu acht Monaten je nach Hersteller haben.

Bei Tabletten muss ich kritisch anmerken, dass die Zecken erst nach dem Stich sterben. Zwar sterben sie früh genug, um keine Borreliose zu übertragen, aber mit FSME kann Dein Hund dennoch infiziert werden.

Fazit: Zecken beim Hund

Zecken beim Hund sind ein Thema, mit dem sich wohl jeder Hundebesitzer früher oder später auseinander setzen muss. Und es ist ein wirklich leidiges Thema, denn die Biester können nicht nur auf unsere Hunde schlimme Krankheiten übertragen, sondern auch auf uns. Also solltest Du nicht nur Deinen Hund, sondern auch Dich gut schützen. Suche Dich auch selbst nach einem Spaziergang ab, trage in Zeckengebieten möglichst lange Kleidung und wasche sie danach bei mindestens 60°C.

Zum Thema chemische und natürliche Zeckenabwehr habe ich auch mit vielen anderen Hundebesitzern gesprochen. Ich würde sagen, das Ergebnis ist recht gleichmäßig verteilt auf natürliche und chemische Zeckenabwehr. Was ich raus hören konnte, ist, dass nicht alle Produkte gleich gut bei unterschiedlichen Hunden funktionieren. Auch scheinen manche Hunde beliebter bei Zecken zu sein als andere. Deswegen kann es durchaus dauern, bis Du das passende Produkt gefunden hast.

Berichte uns gerne von Deinen Erfahrungen: Was nutzt Du zur Zeckenabwehr? Kanntest Du schon alle Fakten über Zecken? Wir freuen uns über einen regen Austausch mit Dir.

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