Meerschweinchen artgerecht halten – aus Liebe zum Tier!

Meerschweinchen sind beliebte Haustiere bei Groß und Klein, doch wie kann man sie artgerecht halten? Wenn Du mit dem Gedanken spielst, Dir die süßen Nagetiere anzuschaffen, kommst Du nicht an der Frage vorbei. Schließlich möchtest Du, dass es deinen kleine Nagern gut geht. Viele Tierschutzvereine und Züchter geben ein Tier zudem nur dann an seine neue Halter, wenn die artgerechte Haltung gegeben ist.

Meerschweinchen wollen „mehr“!

Wenn Du denkst, dass so ein kleines Meerschweinchen recht anspruchslos ist und auf Grund seiner geringen Größe wenig Platz benötigt, dann irrst Du Dich gewaltig. Wer Meerschweinchen artgerecht halten möchte, muss einiges an Vorbereitungen treffen, bevor die kleinen Nager einziehen können. Eines solltes Du vorab wissen: Wenn Du mit dem Gedanken spielst, nur einem kleinen Nager ein Zuhause zu geben, sind die kleinen Schweinchen nicht geeignet.

Denn wer Meerschweinchen artgerecht halten möchte, muss mindestens zwei Tiere zugleich anschaffen. Meerschweinchen sind sehr gesellige Tiere und fühlen sich nur in Gruppen wohl. Hierbei gilt: Je größer die Gruppe, umso besser für die Tiere.

Wenn Du bereit bist, gleich mehreren Tieren ein Zuhause zu geben, überlege trotzdem ganz genau, ob es tatsächlich Meerschweinchen sind die zu Deinem Haustierwunsch passen.

Meerschweinchen und Du

Wenn Du die kleinen Nager anschaffen möchtest mach Dir bewusst, dass Du für einen längeren Zeitraum Verantwortung übernimmst. Die kleine Fellnasen können nämlich sechs bis acht Jahre alt werden, in Außnahmefällen sogar noch älter. Außerdem bedenke auch hier, dass Meerschweinchen Rudeltiere sind. Verstirbt ein kleiner Artgenosse und die Gruppe wird kleiner, musst Du dafür sorgen, dass schnell neue Gruppenmitglieder nachziehen. Schaffst Du dann ein jüngeres Tier an, verlängert sich der Zeitraum der Haltung um weitere Jahre. Wenn Dich jedoch der Schweinchenvirus erst einmal infiziert hat, wirst Du schnell feststellen, dass an das Aufgeben der Meerschweinchenhaltung nicht zu denken ist.

Meerschweinchen artgerecht halten – Allergie

Die kleinen Nagetiere können Auslöser für eine Allergie sein. Vor der Anschaffung ist es wichtig, diese bei allen im Haushalt lebenden Personen auszuschließen.
Auch können eigene alltägliche Vorlieben, die auf den ersten Blick nichts mit der Haltung der kleinen Nager zu tun haben, ausschlaggebend sein, die Wahl des Haustieres nochmal zu überdenken. Laute Musik oder ein Raucherhaushalt eignen sich nicht für die kleinen Nager. Auch Menschen, die regelmäßig in den Urlaub fahren sollten vor der Anschaffung klären, wer die Tiere während der eigenen Abwesenheit versorgt.

Meerschweinchen artgerecht halten – der Besuch beim Tierarzt

Auch wenn Meerschweinchen artgerecht gehalten werden, kann es sein, dass ein oder gleich mehrere Tiere krank werden. Gut zu wissen, dass die moderne Tiermedizin den kleinen Nagern in vielen Fällen gut helfen kann. Doch für die Behandlung fallen Kosten an. Ist eine Operation notwendig können die Kosten auch im höheren dreistelligen Bereich liegen, um das Tierleben zu retten. Vorab solltest Du Dir Gedanken machen, ob Du im Ernstfall in der Lage bist, diese Kosten zu tragen.

Meerschweinchen artgerecht halten – als Haustier für Kinder?

Vielleicht überlegst Du auch, Meerschweinchen für Deine Kinder anzuschaffen. Immerhin gelten die kleinen Nager als ideale Kleintiere für Kinder. Bitte überdenke diese Entscheidung ganz genau und schließe die Kompetenzen Deines Kindes in Deine Überlegungen mit ein. Erst mit acht Jahren sind Kinder in der Lage, ein Verantwortungsgefühl zu entwickeln. Aber auch dann wirst Du als Elternteil den Hauptteil der Verantwortung und er Arbeit übernehmen müssen. Frage Dich auch, ob Dein acht Jahre altes Kind mit 16 Jahren immer noch Interesse an den Meerschweinchen haben wird und wie Du damit umgehst, wenn das nicht der Fall sein sollte.

Meerschweinchen sitzen auf Geschenk
Meerschweinchen als Weihnachtsgeschenk? Lebewesen sollten niemals unter dem Weihnachtsbaum „liegen“ wie ein Buch oder ein Spielzeug!

Überlege auch,ob Dein Kind versteht, dass Tiere kein Spielzeug sind. Sie sind Lebewesen mit Gewohnheiten und Bedürfnissen und jedes Tier ist individuell. Das eine Schweinchen wird vielleicht gern gestreichelt, sein Artgenosse wiederum nicht. Ist Dein Kind in der Lage, sensibel auf diese Unterschiede einzugehen?
Wie Du siehst, sind viele Überlegungen notwendig, bevor Meerschweinchen bei Dir zuhause einziehen können.

Meerschweinchen artgerecht halten – wie geht es richtig?

Bist Du immer noch entschlossen, Meerschweinchen ein artgerechtes Zuhause zu geben? Dann ist die nächste Überlegung, ob Du Deine Tiere drinnen oder draußen halten möchtest. Beides ist möglich.

Grundsätzlich benötigen zwei Meerschweinchen eine Fläche von 120 X 60 Zentimetern  zumindest ist das das Mindestmaß. Allerdings sind die meisten Meerschweinchen neugierig und bewegungsfreudig. Eine Käfighaft kommt diesen lustigen Clowns nicht entgegen. Du solltest also unbedingt Deinen Meerschweinchen mehr Platz zur Verfügung stellen. Je größer die Gruppe ist, umso mehr Fläche brauchen die Tiere. Mehrere Geschosse zählen nicht, entscheidend ist die Grundfläche, die den Meerschweinchen zur Verfügung steht. Denk darüber nach, einen eigenen Stall zu bauen. So kannst Du auch indivudelle Kletter- und Versteckmöglichkeiten einbauen.

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Außenhaltung

Werden ein paar Grundregeln eingehalten, ist es kein Problem Meerschweinchen das ganze Jahr über im Freien zu halten. Wichtig hierbei ist zu beachten, dass Meerschweinchen zur Eingewöhnung erst ab Mitte Mai, frühestens sobald es Nachts konstant wärmer ist als 12 Grad, ins Freie gesetzt werden können. Anders verhält es sich mit adulten Tieren, die bereits Außenhaltung gewohnt sind. Spätestens ist eine Eingewöhnung an das Außengehege Anfang September möglich. Danach sollte mit der Anschaffung bis zum nächsten Frühjahr gewartet werden, sofern eine anfängliche Innenhaltung nicht in Frage kommt.

Grundsätzlich lässt sich jedoch festhalten, dass Meerschweinchen eher mit kühleren Temperaturen zurecht kommen, als mit großer Hitze. Du solltest also auch bei Außenhaltung kühle Versteckmöglichkeiten bieten. Aber auch Schutz vor kalten Temperaturen sollten gegeben sein.

Meerschweinchen in Außenhaltung haben allerlei Feinde, die sie gern verspeisen möchten. Hierzu zählen unter anderem Raubvögel. Marder und Füchse aber auch Katzen und Hunde. Das Gehege sollte daher von allen Seiten ein- und ausbruchssicher sein. Es empfiehlt sich auch, den Gehegedraht einen Meter tief einzugraben, damit Hunde, Mader und Füchse sich nicht in das Gehege buddeln können. Auch das Dach sollte aus einem festen Gitter bestehen, das im Idealfall mit den Seitenteilen verbunden ist. Gerade Marder können sich durch sehr enge Öffnungen quetschen und werden so zur Gefahr für die Meerschweinchen.

Zwar werden im Fachhandel Netze verkauft, die über das Gehege gespannt sind, diese eignen sich grundsätzlich nur für beaufsichtigen, zeitlich begrenzten Freigang, da sie nur bedingt vor Fressfeinden schützen.

Isolierte Hütte im Winter

Sollen Meerschweinchen artgerecht außen gehalten werden, benötigen sie in ihrem Gehege eine isolierte Hütte. Diese muss besonders im Winter ausreichend mit Stroh und Heu ausgekleidet werden. Generell gilt: Je größer die Meerschweinchenherde umso größer die Hütte. Allerdings sollte diese auch nicht zu groß sein, damit die Tiere in der Lage sind, sich aneinander zu kuscheln und ausreichend Wärme zu finden. Im Winter muss sichergestellt werden, dass das Wasser und das Nassfutter ebenfalls vor der Witterung geschützt ist und nicht einfriert.

Ausreichend Schattenplätze und Verstecke

An sonnigen Tagen muss es den Meerschweinchen möglich sein, immer einen Schattenplatz zu finden. Naturschatten von Bäumen eignet sich hierfür besonders.
Die Außenhaltung von Meerschweinchen hat mehrere Vorteile. Zum einen ist es draußen meist einfacher, den kleinen Nagern möglichst viel Platz zur Verfügung zu stellen. Auch die Einrichtung des Geheges ist hier sehr viel naturnaher möglich. Grundsätzlich eignen sich Korkröhren oder Weinregalsteine aus dem Baumarkt besonders gut als Versteckmöglichkeit.

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Meerschweinchen in Außenhaltung kann auch vorübergehend mehr Fläche durch den Zugang zu frischen Gras gewährt werden. Doch Vorsicht: Im Frühjahr und Herbst ist das frische Gras auf Grund der kalten Nächte besonders eiweißhaltig. Die Meerschweinchen sollten dann nur begrenzt die Möglichkeit zum Gras fressen haben.
Wer sich für eine Außenhaltung entscheidet, sollte auch kalkulieren, dass der Bau des Geheges sehr viel kostenintensiver ist. Sogenannte Hasenställe aus dem Fachhandel eignen sich maximal als Versteck- und Rückzugsort innerhalb des Geheges. Auch muss sichergestellt werden, dass auch an kalten, regnerischen Tagen jemand aus der Familie bereit ist, die Tiere draußen zu versorgen und eine tägliche „Schweincheninspektion“ vorzunehmen.

Mehr über giftige Pflanzen für Katzen erfährst Du in unserem Beitrag hier.

Hierbei wird der Allgemeinzustand des Meerschweinchens erfasst: Sind die Augen verklebt? Wie sehen die Zähne aus? Glänzt das Fell? Hat das Schweinchen vielleicht Durchfall? Es empfiehlt sich außerdem, jedes Meerschweinchen einmal die Woche zu wiegen und das Gewicht festzuhalten.

Der Schweinchen-TÜV fällt auch an, wenn Du Dich für eine andere Form wie Innenhaltung entscheidest.

Meerschweinchen artgerecht im Haus halten – Innenhaltung

Auch hier gilt, dass die Tiere entsprechend Platz benötigen. Für zwei Meerschweinchen sollte die Grundfläche des Käfigs mindestens 120 X 60 Zentimeter betragen. Da Meerschweinchen sich jedoch erst in einer Gruppe ab drei Tieren wohl fühlen, sollte die Käfiggröße  drei Quadratmeter oder mehr betragen. Bei einer größeren Gruppe sollte entsprechend mehr Platz vorhanden sein. Die meisten im Fachhandel erhältlichen Käfige bieten diese Größe nicht, weshalb die meisten Meerschweinchenhalter auch für die Innenhaltung einen Eigenbau wählen. Das Internet ist voll von tollen Bauideen und Vorschlägen sowie Anleitungen. Beachte dabei auf jeden Fall, wie oben beschrieben, dass Meerschweinchen sich gerne bewegen und die Bewegung auch Deine Meerschweinchen fit hält. Sperre sie daher nicht in einen kleinen Käfig ein, sondern biete ihnen die Möglichkeit, zu erkunden. Du wirst viel Freude beim Zuschauen haben.

Auch, wenn die Käfiggröße der Gruppe angepasst ist, benötigen Meerschweinchen in Innenhaltung täglich mehrere Stunden Auslauf in der Wohnung. Hier ist Obacht geboten, denn die kleinen Nager sind wie der Gattungsname bereits verrät, Nagetiere. Der Name ist Programm und ehe man sich versieht ist auch mal ein Stromkabel angenagt. Daher sollte der Freilauf grundsätzlich unter Aufsicht stattfinden. Potentielle Gefahrenquellen sollten vorab beseitigt werden.

Auch werden Meerschweinchen anders als Kaninchen selten stubenrein. Dies gilt auch, wenn sie während des Freilaufs in der Wohnung Zugang zu ihrem Käfig haben. Teppichboden eignet sich daher auch nur bedingt als Freilaufuntergrund für die kleinen Nager.

Ganz gleich ob Außen- oder Innenhaltung. Sowohl der Käfig als auch die Freilauffläche sollten Versteckmöglichkeiten und Abwechslung bieten.
Wer Meerschweinchen artgerecht halten möchte, sollte wissen, dass sich Gehege mit mehreren Ebenen nur bedingt eignen, da die kleinen Nager grundsätzlich Bodenbewohner sind. Allerdings klettern Meerschweinchen auch mal gerne und erkunden. Zur Abwechslung kann eine zweite Etage interessante Möglichkeiten bieten.

Tipp: Meerschweinchen sind sehr empfindlich auf den Atemwegen. Achte darauf, dass Deine Schnuten keinen Zug abbekommen!

Liebe geht durch den Magen – die richtige Fütterung

Wilde Meerschweinchen leben in den Hochebenen der Anden in Peru und ernähren sich hauptsächlich von Kräutern und Gräsern. Wer Meerschweinchen artgerecht halten möchte, sollte sich daher am Ernährungsplan der wilden Schweinchen orientieren. Futter mit viel Getreide, wie es in Supermärkten aber leider auch immer noch im Fachhandel zu kaufen gibt, eignen sich nicht und sind kein artgerechtes Futter. Meerschweinchen in Innenhaltung benötigen oft gar kein Kraftfutter. Meerschweinchen in Außenhaltung sollten gerade vor und während der kalten Jahreszeit getreidefreies Kraftfutter bekommen, um ausreichend Energiereserven zu haben.

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Das Verdauungssystem der Meerschweinchen

Die Verdauung von den kleinen Schweinchen ist nur dann voll funktionsfähig, wenn sie nahezu die gesamte Zeit fressen und knabbern. Sie haben eine sogenannte Stopfverdauung. Bleibt die Verdauung nicht im Gang, kann das für Deine Meerschweinchen tödlich enden!

Auf dem Speiseplan der kleinen Naher sollte daher hauptsächlich Rohfaser stehen, die Mahlzeiten sollten über den ganzen Tag verteilt werden, damit immer ausreichend vorhanden ist.

Meerschweinchen frisst Heu
Meerschweinchen haben einen Stopfmagen. Sorge immer für ausreichend Heu!

Ausreichend Knabbermöglichkeiten geben

Auch die Zähne der Meerschweinchen sind auf diesen Dauerbetrieb beim Fressen eingestellt. Sie wachsen das gesamte Meerschweinchenleben nach und sind auf eine dauerhafte Nagemöglichkeit zum gleichmäßigen Abrieb angewiesen.

Hierzu eignen sich zum Beispiel Äste von Obstbäumen oder Rinde, die man im Fachhandel erwerben kann. Wenn Du einen eigenen Garten hast, kannst Du aber genau so gut Äste selbst schneiden. Trockenes, hartes Brot eignet sich aufgrund des enthaltenen Getreides übrigens nicht!

Da selbst in Außenhaltung ein permanenter Zugang zu einer frischen Kräuterwiese nur in seltenen Fällen gewährleistet ist, muss der Speiseplan der kleinen Schweinchen durch ausreichend Obst und Gemüse ergänzt werden. Pro Mahlzeit sollte immer soviel gefüttert werden, dass die Menge auf jeden Fall bis zur nächsten Fütterung ausreicht.

Züchter und Tierheime, die Meerschweinchen vermitteln, haben meist eine ausführliche Obst- und Gemüseliste. Wichtig ist, dass Halter darüber informiert sind, dass nicht jedes Frischfutter in unbegrenzten Mengen gefüttert werden darf. Frischfutter sollte mindestens zweimal täglich, besser öfter, gefüttert werden. Die Nährstoffe belasten bei einer einmaligen Frischfutterzufuhr sonst den empfindlichen Darm des Tieres. Ein ausgewachsenes Schweinchen kann am Tag bis zu 300 Gramm Frischfutter verdrücken. Wer Meerschweinchen artgerecht halten möchte, achtet auf ein ausgewogenes Verhältnis der angebotenen Speise und sorgt regelmäßig für Abwechslung bei der Futterauswahl.

Übrigens: Da Meerschweinchen Vitamin C nicht selbst bilden können, solltest Du darauf achten, dass Du ausreichend Speisen mit einem Vitamin C Wert fütterst, wie zum Beispiel Paprika. Zusätzlich kannst Du auch in der Apotheke oder Drogerie Ascorbinsäure kaufen und eine Messerspitze in die Trinkflasche geben. Meerschweinchen mit zu wenig Vitamin C kriegen häufig Mundgrinn oder andere Krankheiten.

Wichtig bei Außenhaltung: Einige heimische Pflanzen sind für Meerschweinchen giftig. Haben Deine Schweine Zugang zu einer Wiese solltest Du sicher stellen, dass keine für das Meerschweinchen giftigen Pflanzen im Gehege wachsen. Frage auch hier Deinen Züchter oder den Tierschutz nach einer Liste, die im Optimalfall bebildert ist.

Schlussworte Meerschweinchen artgerecht halten

Wie Du siehst, sind Meerschweinchen recht anspruchsvoll, wenn man sie artgerecht halten möchte. Allerdings machen glückliche Schweinchen gleich doppelt soviel Spaß und werden erheblich seltener krank.
Schon bald wird Dich deine Meerschweinchenherde mit ausgiebigen Quieken begrüßen, wenn Du ihnen das Nassfutter reichst. Viel Freude mit den kleinen Fellnasen.

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