Nachwuchs beim Hund – was gilt es zu beachten?

Hunde gehören zu den beliebtesten Haustieren. Sie sind Begleiter, bester Freund, Sportkamerad, Beschützer sowie natürlich auch Zuhörer und Seelentröster. Es versteht sich von selbst, dass jeder Hundebesitzer für seinen Liebling nur das Beste wünscht. Die Suche nach dem besten Hundefutter ohne Getreide ist für viele ebenso wichtig wie Pflegeprodukte und eine hochwertige medizinische Behandlung.

Die genannten Punkte werden umso wichtiger, wenn der beste Freund des Menschen in Kürze Nachwuchs erwartet.

Hündinnen während der Trächtigkeit

Ganz gleich, ob der Nachwuchs geplant ist oder es sich um einen sogenannten Unfall handelt, die Tage und Wochen vor der Geburt sind sowohl für die Hündin als auch für deren Besitzer eine aufregende Zeit.

Als erstes deutliches Anzeichen für die Trächtigkeit gilt der runder werdende Bauch, diesen bemerkt man allerdings in der Regel erst ab der fünften Woche. Wer allerdings sein Tier genau kennt, der wird schon vorher die eine oder andere Veränderung feststellen. Viele Hündinnen werden anhänglicher und verschmuster im Bezug auf ihre Familie. Andere mögen plötzlich keine anderen Hunde mehr, obwohl sie bisher sehr freundlich auf andere Vierbeiner zugingen.

Die Tragezeit beim Hund liegt meist bei 63 Tagen, wobei auch eine Tragezeit von 57 bis 65 Tagen als normal angesehen wird. Erfahrene Züchter kennen die Zeichen für eine Trächtigkeit bei ihren Hündinnen sehr genau, dennoch suchen sie häufig einen Tierarzt auf.

Nicht immer ist es einfach, eine Scheinträchtigkeit von der tatsächlichen baldigen Mutterschaft der vierbeinigen Freundin zu unterscheiden. Ab Mitte der Trächtigkeit ist es möglich, die Welpen in der Gebärmutter zu ertasten. Die Fütterung der Hündin sollte während der gesamten Zeit mit besonders hochwertigem Futter erfolgen, die Menge sollte angemessen sein, denn doppelte Rationen sind nicht zu empfehlen. Eine zu gut gefütterte Hündin hat nicht selten Schwierigkeiten bei der Geburt.

Kurz vor der Geburt – gilt es Vieles zu beachten

In den letzten Tagen vor der Geburt schwellen die Zitzen an und die Hündin sucht nach einem geeigneten Platz zum Werfen. Kluge Frauen und Herrchen haben schon vorgesorgt, sie haben eine Wurfkiste bzw. Hundehütte mit abnehmbarem Dach besorgt. Hier eine passende Hundehütte finden, diese sollte nicht zu klein ausfallen.

Darüber hinaus gilt es ein Notfall-Set anzuschaffen, neben einem Desinfektionsmittel gehören unter anderem Einweghandschuhe und die Handynummer des Tierarztes hinein.

Für den Fall der Fälle gilt es zumindest einen Lieferanten von Welpenaufzuchtsmilch zu kennen, besser noch man hat schon eine kleine Menge im Haus. Nach der Geburt benötigt die kleine Familie vor allem Ruhe, um sich aneinander zu gewöhnen. Für den ersten Besuch im Freien benötigt die Hundefamilie einen Freilauf.

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2 Gedanken zu „Nachwuchs beim Hund – was gilt es zu beachten?“

  1. Da meine Hündin von Beginn an Scheinträchtig war, überlege ich immer wieder mal sie tatsächlich decken zu lassen. Aber die Verantwortung ist einfach so gross und mind. 2 Monate macht man quasi nichts anderes als sich um die Welpen zu kümmern. das schaffe ich leider beruflich nicht. es ist bestimmt was ganz besonderes 🙂

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    • Liebe Kathleen, das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich persönlich denke, dass man so eine Verantwortung nur dann übernehmen sollte, wenn man sich eingängig damit beschäftigt hat, die Elterntiere auch komplett durchgecheckt sind und sich bewusst ist, was da auf einen zukommt. Viele Grüße, Wiebke

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