Hundetricks – 10 einfache Anleitungen zum Nachmachen

Sicherlich hast auch Du schon mal drüber nach gemacht, Deinem Hund den ein oder anderen Hundetrick beizubringen. Was für die einen nur süß aussieht, ist für die anderen so viel mehr. Denn mit diesen Kunststücken förderst Du das Köpfchen Deines geliebten Vierbeiners und kannst ihn auf spielerische Weise auslasten – sogar bei schlechtem Wetter. Wir haben Dir zehn einfache Tricks raus gesucht und geben Dir eine Anleitung, wie Du diese Tricks aufbaust.

Hundetricks – was muss beachtet werden?

Bevor Du nun direkt los legst, mit Deinem Hund Tricks zu üben, möchten wir Dich vorab noch auf einige Dinge hinweisen, die Du unbedingt beachten solltest.

Ist jeder Hund zum Tricksen geeignet?

Unsere klare Antwort lautet: Jein. Nicht jeder Hund hat Spaß daran und sollte dann auch auf keinen Fall dazu gezwungen werden. Denn das Tricksen mit Hund soll Spaß machen. Außerdem sind einige Hundetricks natürlich nicht für Hunde geeignet, die körperliche Einschränkungen haben.

Es gibt einige Hunderassen, die sich beim Tricksen besonders hervor heben. Das sind typischerweise die Hütehundrassen wie der Australian Shepherd oder der Border Collie. Aber auch der Pudel. Aber nur, weil Dein Hund nicht einer dieser Rassen angehört oder vielleicht sogar ein toller Mischling von der Straße ist, heisst das noch lange nicht, dass Dein Hund daran kein Spaß finden könnte.

Mit welchem Alter darf ich die ersten Tricks üben?

Bevor Du mit dem Tricksen mit Deinem Hund anfängst, sollten wichtige Grundkommandos sitzen. So sollte Dein Hund zuverlässig auf Deinen Rückruf reagieren, aber auch Sitz und Platz können. Aus unserer Sicht ist es zudem wichtiger, dem Hund auch Ruhe beizubringen und ihn an Alltagsreize zu gewöhnen.

Wann nun genau das richtige Alter ist, um mit Deinem Hund das Tricksen anzufangen, kann man pauschal nicht beantworten. Es kommt absolut auf Deinen Hund an, auf die Entwicklung und auf den Trainingsstand. Wir empfehlen, mit dem Tricksen nicht vor dem sechsten Monat zu beginnen und dann auch erst ganz langsam anzufangen. Ihr habt noch genug Zeit, um gemeinsam Dinge zu lernen, also übertreibe es nicht direkt.

Die richtige Belohnung

Am allerwichtigsten: Die Belohnung! Bitte belohne Deinen Hund immer, selbst für kleine Teilerfolge. So bleibt Dein Hund motiviert und hat Spaß daran, mit Dir zu arbeiten. Wie die Belohnung aussehen sollte, musst Du für Deinen Vierbeiner selbst entscheiden, denn jeder Hund ist da anders: Die einen Hunde bevorzugen ein gutes Leckerchen und andere möchten vielleicht lieber spielen. Wähle Deine Belohnung jedoch mit Bedacht: Ist die Motivation zu groß, leidet häufig die Konzentration.

Hund leckt sich über Nase
Eine gute Belohnung ist wichtig. Je nach Hund kann das ein gutes Leckerchen oder aber ein Spielzeug sein.

Wir nutzen in unserem Training gerne EasyBarf von AniFit. Es ist gefriergetrocknetes Fleisch und wird von Hunden liebend gerne angenommen. Zudem kann man die Brocken schön klein brechen – und das Beste daran ist: Es ist absolut gesund. Du musst Dir also keine Sorgen darum machen, ob Dein Hund vielleicht heute einen Leckerli zu viel hatte, denn gerade Übergewicht bei Hunden ist absolut schädlich.

Alternativ kannst Du auch mal Leckerlis selber machen. In unserem Bericht Hundekekse selber machen erfährst Du die zehn besten Rezepte.

Wie lange sollte ich trainieren?

Auch die Dauer der Trainingseinheit ist von der Entwicklung Deines Hundes abhängig. Mache am Anfang nie länger als fünf Minuten am Stück. Lege lieber zwei bis drei Trainingseinheiten pro Tag ein, die Du extrem kurz hältst. Höre zudem auch immer direkt auf, wenn es richtig gut gelaufen ist und belohne Deinen Hund ausgiebig. Denn so kannst Du die Motivation und den Spaß am Tricksen mit Deinem Hund hoch halten. Du kennst ja bestimmt den Satz: Du sollst dann aufhören, wenn es am schönsten ist.

Hat Dein Hund schon etwas mehr Übung, kannst Du die Trainingseinheiten auch verlängern. Du solltest dafür ein Gefühl entwickeln, bis zu welchem Punkt Dein Hund Spaß hat und konzentriert mitarbeitet und wann er die Lust verliert oder überdreht. Überschreite diesen Punkt niemals.

Der Weg ist das Ziel

Wichtig ist, dass Du immer geduldig bleibst. Denn nicht der erfolgreiche Trick sollte das Ziel sein, sondern die gemeinsame Arbeit mit Deinem Hund. Hierdurch kannst Du mit Deinem Hund etwas ausarbeiten, verbessern, seine Frusttoleranz üben und vieles weitere. Außerdem ist es eine tolle Auslastung, wenn das Wetter draußen mal nicht für einen ausgedehnten Spaziergang einlädt.

Du solltest in jedem Fall das Lernverhalten Deines Hundes genau beobachten, denn jeder Hund lernt unterschiedlich – und das ist auch vollkommen in Ordnung. Manche Hundetricks fallen dem einen Vierbeiner schwerer und dem anderen leichter (und anders herum)

Der Einsatz vom Clicker im Hundetraining

Eine tolle Variante, wie Du Deinen Hund wirklich auf den Punkt genau belohnen kannst, ist der Einsatz eines Clickers. Der Hund lernt, dass er beim Click etwas richtig macht und immer eine Belohnung erhält. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn Du Tricks auch mal mit etwas Abstand übst und ihn so nicht immer direkt mit einem Spielzeug oder Leckerchen belohnen kannst.

Zu Beginn clickst Du einfach mit einem Clicker und gibst Deinem Hund sofort ein Leckerli. Dies wiederholst Du mehrfach hintereinander und mehrere Tage, sodass Dein Hund es verknüpft. Im nächsten Schritt kannst Du ein bereits gelerntes Kommando, also ein Sitz oder ein Platz nehmen, sodass er das Clicken als Belohnung auch mit der Ausführung des Kommandos verbindet. Bitte vergesse niemals: Ein Click steht immer für eine Belohnung. Da musst Du absolut zuverlässig bleiben, auch wenn Du vielleicht mal nicht richtig geclickt hattest bzw. ein schlechtes Timing hast.

Timing ist übrigens bei der Arbeit mit dem Clicker das A und O. Du kannst am besten auch selbst ein paar Trockenübungen machen, bis Du es richtig drauf hast. Clickerst Du später im falschen Moment, bestätigst Du eine falsche Handlung. Dein Hund kann nichts dafür. Also üben, üben, üben.

Kommando oder Handzeichen?

Du möchtest Deinem Hund Hundetricks beibringen, die er auf ein bestimmtes Zeichen machen soll. Zu Beginn solltest Du Dir überlegen, ob Du Deinem Hund als Kommando ein Wort oder ein Handzeichen geben möchtest – oder eventuell auch beides? Es kommt sicherlich auf den Trick an, aber in manchen Bereichen ist eine Geste für den Hund einfacher zu unterscheiden als ein Wort und andersrum. Du kennst Deinen Hund am besten, deswegen solltest Du die Entscheidung auch für Euch treffen.

Hundetricks – ein paar Inspirationen mit Anleitung

Nun haben wir Dir schon ganz viel über die Grundlagen der Hundetricks erzählt. Du hast Leckerlis bereit gelegt, hast vielleicht auch einen Clicker, mit dem Du arbeiten möchtest und Dein Hund ist genauso motiviert, etwas zu lernen wie Du. Dann lass uns los legen und wir stellen Dir für den Anfang ein paar einfache Tricks zum Nachmachen vor. Natürlich stellen wir Dir hierfür auch eine Anleitung zur Verfügung. Aber bedenke: Viele Wege führen nach Rom. Nicht bei jedem Hund ist der Weg, den wir Dir erklären, auch der richtige.

Hundetrick 1: Pfötchen geben

Pfötchen geben gehört eher zu den leichten Hundetricks und viele Hunde verstehen ihn sehr schnell. Deswegen macht es auch Sinn, erstmal mit etwas einfachem anzufangen. Legst Du die Messlatte jetzt schon zu hoch, verfliegt die Motivation schnell.

Setze Deinen Hund hierfür vor Dir ab. Du kannst Dich vor ihn stellen oder aber dich auch setzen.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten, die Du gehen kannst. Bei der ersten Variante hältst Du Deine Hand hin und wartest, was passiert. Viele Hunde interagieren und legen dann von selbst schnell die Pfote in Deine Hand. In diesem Moment belohnst Du Deinen Hund umgehend.

Bei der zweiten Variante gehst Du so vor, dass Du mit Deiner einen Hand die entgegengesetzte Pfote greifst und Dich darüber freust und Deinen Liebling belohnst. Mit der Zeit wird Dein Hund die die Pfote auch selbst haben.

Führe dann ein Kommando dazu ein, zum Beispiel Pföchten.

Klappt es mit der einen Pfote, vergiss auch nicht die andere Pfote, dann kannst Du diese abwechselnd nehmen.

Hundetrick 2: Abklatschen/High five

Aus dem Trick Pfötchen geben kannst Du den folgenden Trick aufbauen: Hierbei klatscht Dein Hund bei Dir ab. Häufig wird dieser Trick „High Five“ genannt. Hierbei legt Deine Fellnase seine Pfote also nicht in Deine Hand, sondern gegen Deine senkrechte Handfläche stößt.

Auch hier kannst Du zuerst die Variante versuchen, in der Du einfach nur Deine Handfläche hin hältst und schaust, ob Dein Hund vielleicht selbst schon eine Idee hat und Dir das gewünschte Verhalten anbietet. Bitte vergiss nicht das ausgiebige belohnen.

Trick High Five
Bei dem Trick High Five klatscht Dein Hund in Deiner Handfläche ab. Daraus kannst Du auch später das Winken aufbauen.

Sofern Dein Hund nicht auf die Idee kommt, kannst Du wieder die Pfote in die gewünschte Position führen und ihn belohnen. Später kannst Du dann das passende Kommando einführen.

Hundetrick 3: Männchen machen

Aus den Tricks Pfötchen geben und Abklatschen kannst Du dann einen weiteren Hundetrick entwickeln: Das Männchenmachen. Bei dieser Position muss sich Dein Hund ausbalancieren. Gerade junge Hunde tun sich hiermit am Anfang schwer. Darum können wir Dich nur um Geduld bitten, wenn es nicht gleich perfekt klappt. Gehe bitte langsam vor und gib Deinem Vierbeiner ausreichend Zeit, es zu lernen.

Auch hier gibt es natürlich wieder zwei Varianten für Dich. Bei Hunden, die schnell selbst Dinge anbieten und die das High Five bereits beherrschen, kannst Du Dich vor sie setzen und einfach mal beide Handflächen anbieten. Viele Hunde werden dann von selbst ins Männchen gehen, da sie beide Hände abklatschen wollen.

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Aber auch hier gilt: Nicht jeder Hund lernt gleich. Wenn Dein Hund es Dir dann also nicht von selbst anbietet, kannst Du ihn auch einfach vor Dich absitzen lassen und mit einem Leckerli in der Hand etwas nach oben und nach hinten locken. Hierdurch wird das Gleichgewicht auf die Hinterbeine verlagert und Dein Hund hebt automatisch die Vorderbeine. Achte unbedingt darauf, dass Du Deine Hand nicht zu hoch hältst. Hierdurch würde Dein Hund aus der sitzenden Position aufstehen und versuchen, an die Hand zu gelangen. Auch hierfür solltest Du ein Kommando einführen.

Trick 4: Auf den Hinterbeinen stehen

Kann Dein Hund bereits erfolgreich Männchen, kannst Du hieraus später aufbauen, dass er auf den Hinterbeinen stehen kann.

Für diesen Trick ist es aber unbedingt wichtig, dass Dein Hund bereits ausgewachsen ist und seine Knochen und Sehnen gefestigt sind. Bitte übe diesen Trick auf keinen Fall mit einem Hund unter einem Jahr oder einem Hund, der körperliche Einschränkungen wie Arthrose oder HD/ED hat.

Hat Dein Hund das Männchen machen erfolgreich gelernt, kannst Du später Deine Hand höher halten, sodass Dein Vierbeiner von der Sitz in die Stehposition wechselt. Belohne sofort und halte diese Position auf keinen Fall lange. Bei diesem Trick hat sich aus unserer Erfahrung heraus ein Handzeichen als Kommando bewährt. Der Trick sollte nie zu lange ausgeführt werden.

Trick 5: Slalom durch die Beine

Ein beliebter Trick bei vielen Hunden ist das Slalom laufen durch die Beine. Du kannst ihn später toll auf Euren Spaziergängen einsetzen und es macht einfach Spaß, sich gemeinsam zu bewegen.

Und so schwierig, wie er zum Teil aussieht, ist dieser Trick gar nicht. Stell einfach einen Fuß mit etwas größerem Abstand vor den anderen und locke Deinen Hund mit einem Spielzeug oder etwas Futter durch Deine Beine. Ist der vollständig durchgelaufen, belohnst Du ihn und kannst den nächsten Schritt machen und das Spiel beginnt von vorne. Während Du anfangs eher etwas nach vorne gebeugt trainierst, richtest Du Dich nach und nach weiter auf und gibst Deinem Hund das erlernte Kommando oder Handzeichen.

Trick 6: Sprung durch die Arme

Ein ganz toller Trick ist der Sprung Deines Hundes durch die Arme. Bitte beachte hierbei wieder, dass Hunde mit Gelenkproblemen oder anderen Einschränkungen nicht zu hoch springen sollten und vielleicht nur in Bodennähe durch Deine Arme traben sollten. Außerdem sollte Dein Hund vorm Springen immer aufgewärmt werden, damit er sich keine Verletzungen wie einen Kreuzbandriss oder ähnliches zu ziehen kannst.

Zu Anfang streckst Du Deinen Arm aus und legst ihn auf einen Hocker oder an eine Wand. Dann lockst Du Deinen Hund mit der anderen Hand über Deine Hand und verknüpfst es nach und nach mit einem Kommando. Wenn Dein Hund verstanden hat, entfernst Du Dich etwas vom Hocker, sodass Dein Hund frei über Deinen Arm springt. Zu guter letzt formst Du dann mit dem anderen Arm einen Kreis, sodass Dein Hund dann durch Deine Arme springt.

Je nach Größe und Fitness Deines Hundes kannst Du den Kreis nun auch weiter vom Boden weg halten. Führe diesen Trick aber immer auf weichem Boden aus. Lasse Deinen Hund niemals auf gefrorenem oder harten Boden springen. Das ist extrem schädlich für die Gelenke und kann schnell zu Verletzungen und dann im schlimmsten Fall auch zu Arthrose bei Deinem Hund führen.

Trick 7: Auf die Seite legen

Ein weiterer toller Trick ist es, wenn Dein Hund sich auf Kommando auf die Seite legen kann. Hierfür sollte Dein Hund bereits liegen. Mit einem Leckerli lockst Du seinen Kopf dann Richtung Schulterblatt bzw. über seinen Rücken. Dein Hund wird sich dann ganz von alleine auf die Seite fallen lassen. Wie Du bereits gelernt hast: Belohne dann sofort. Baue ein Handzeichen oder ein Kommando dazu auf (zum Beispiel ein „Peng“).

Hund liegt auf Seite
Wenn Du Deinen Hund beigebracht hast, auf der Seite zu liegen, kannst Du dieses auch mit einem Peng verknüpfen, sodass sich Dein Hund später aus dem Stehen auf die Seite fallen lässt.

Trick 6: Winken

Wenn Du Deinen Hund das Winken beibringen möchtest, möchten wir Dir auch hier zwei mögliche Alternativen anbieten. Zum einen kannst Du das vorher gelernte High Five dazu benutzen. Halte Deine flache Hand, sodass Dein Hund diese abklatschen möchte und bewege diese entsprechend. Da sich hierdurch einige Hunde verwirren lassen, stellen wir Dir aber auch noch eine zweite Möglichkeit vor.

Halte hierfür ein Leckerli in der geschlossenen Hand und animiere Deinen Hund, dass er sich das Leckerli holt. Er sollte hierfür vor Dir sitzen. Die meisten Hunde werden auch versuchen, mit der Pfote die Hand zu öffnen. Sobald er mit der Pfote die Hand anstubst, belohnst Du es umgehend. Dieses wiederholst Du, bis Dein Hund jedes Mal die Pfote nutzt, um an das Leckerli zu gelangen. Daraufhin führst Du zu erst ein Kommando ein und im nächsten Schritt ziehst Du die Hand etwas weg, wenn Dein Hund versucht, sie zu berühren. Belohne umgehend. Nach einigen Wiederholungen wird Dein Hund verstehen, was Du von ihm möchtest.

Trick 9: Schäm Dich

Ein wirklich sehr süßer Hundetrick ist es, wenn Dein Hund sich schämt, also die eine Pfoten über die Nase hält. Auch wenn dieser Trick sehr schwierig aussieht, können wir Dir verraten, dass viele Hunde ihn mit ein paar Tricks schnell lernen können.

Für diesen Trick nutzt Du am besten Anfangs ein Hilfsmittel. Bei einigen hilft ein Zopfgummi sehr gut, bei den anderen ein Streifen Klebeband. Du ziehst Deinem Hund entweder das Zopfgummi über die Nase (es sollte natürlich locker engen und auf keinen Fall in irgendeiner Weise kneifen). Viele Hunde versuchen nun, mit der Pfote, das Zopfgummi von der Nase zu bekommen. In diesem Moment clickerst Du sofort (sofern Du mit Clicker arbeitest) und belohnst Deinen Hund ausgiebig. Baue nach und nach ein Kommando dazu auf.

Einige Hunde verstehen aber nicht, dass sie diese Bewegung auch machen sollen, wenn kein Zopfgummi vorhanden ist. Daher ist ein Klebeband eine sehr gute Alternative. Fange mit einem größeren Klebestreifen an, die Du auf die Nase Deines Hundes klebst. Versucht er, diesen Streifen mit der Pfote weg zu machen, belohnst Du ihn. Im nächsten Schritt baust Du ein Kommando dazu ein und machst den Klebestreifen immer kleiner und kleiner, bis er irgendwann ganz verschwindet.

Trick 10: Der Diener

Auch der Diener ist ein toller Trick. Hierbei verbeugt Dein Hund sich.

Natürlich haben wir auch bei diesem tollen Hundetrick zwei Möglichkeiten, wie Du ihn trainieren kannst. Finde heraus, was am besten für Euch funktioniert.

Bei der ersten Variante steht Dein Hund und Du lockst ihn mit einem Leckerli von hinten zwischen die Vorderbeine, sodass er den Kopf an die Brust zieht und automatisch in die Dienerstellung geht. Sobald er in der richtigen Position ist, belohnst Du ihn.

Hundetrick: Verbeugen
Der Diener ist ein sehr beliebter Trick. Hierbei verbeugt sich Dein Hund.

Für die zweite Variante setzt Du Dich auf den Boden und winkelst und stellst Deine Beine auf. Hierdurch entsteht ein Dreieck, in das Du Deinen Hund locken kannst. Je nach Größe Deines Hundes wird er nun in die Dienerstellung gehen, um an das gute Leckerli in Deiner Hand zu kommen. Dieses funktioniert natürlich nicht bei ganz kleinen Hunderassen wie dem Chihuahua. Alternativ kannst Du natürlich den Winkel abflachen.

Fazit zum Tricksen mit Hund

Nicht jeder Hund hat Spaß daran, Kunststücke zu lernen. Das solltest Du immer beachten. Es gibt unzählige andere Möglichkeiten im Hundesport, Deinen Hund artgerecht auszulasten (zum Beispiel Mantrailing, THS oder Dogscooting) – es muss nicht immer das Tricksen sein. Dennoch können sich viele Hunde dafür begeistern. Probiere es also einfach mal aus, denn so kannst Du mit Deinem Hund viele tolle Dinge üben und Eure Bindung stärken. Diese Tricks kannst Du später auf auf dem Spaziergang einbauen und so für Abwechslung sorgen. Auf jeden Fall solltest Du immer Ruhe bewahren und Geduld wahren, denn es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wenn Du mit dem Tricksen weiter machen möchtest, dann ist vielleicht auch das Dogdancing etwas für Deinen Vierbeiner und Dich.

Das Team von pfoten.net wünscht Dir ganz viel Freude beim Trainieren der Tricks. Berichte uns gerne in einem Kommentar, welche Tricks Du schon mit Deinem Hund probiert hast und ob Dein Hund daran Spaß findet?

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Stand: Oktober 21, 2020 3:56 am Uhr
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4 Gedanken zu „Hundetricks – 10 einfache Anleitungen zum Nachmachen“

  1. Hallo, ich bin Gassigeherin und suche immer nach neuen Hundewissen.
    Der Blog hier ist cool und hat tolle Inhalten in Bezug auf Hunde.

    Antworten
  2. Toller Blog und Ratgeber im Bezug auf unsere geliebten Vierbeiner. Ich würde mich auf weitere Artikel dieser Art freuen.

    Mit freundlichen Grüssen

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