Blutohr beim Hund – Symptome, Ursachen, Behandlung & 5 Tipps

Lesedauer 10 Minuten

Kommt Dir am Ohr Deines Hundes etwas komisch vor? Oder er vielleicht die Diagnose Blutohr beim Hund vom Tierarzt erhalten und Du möchtest Dich genauer informieren? Dann bist Du in diesem Artikel genau richtig. Wir berichten über die Ursachen, die typischen Symptome und die richtige Behandlung ein und geben Dir wie immer viele hilfreiche Tipps, auf was Du achten solltest und wie Du Deinem Hund helfen kannst.

Was ist ein Blutohr beim Hund?

Lass uns zuerst darüber sprechen, was ein Blutohr beim Hund überhaupt ist. In der Fachsprache nennt man diese Erkrankung auch Othämatom. Sicherlich weißt Du, was ein Hämatom ist, nämlich ein Bluterguss. Das Ot steht für Ohr. Schnell übersetzt bedeutet es also, dass Dein Hund einen Bluterguss im Ohr hat. Umgangssprachlich ein Blutohr.

Die Ursache für ein Blutohr beim Hund ist eine Verletzung. In den meisten Fällen sind die Blutgefäße auf der Innenseite des Hundeohrs verletzt. Innenseite deswegen, weil das Ohr dort durch weniger Fell geschützt ist und somit keine „Federung“ da ist. Auch eine Verletzung des Ohrknorpels kann die Ursache sein. Durch diese Verletzung entsteht eine Blutansammlung, da das Blut  unter die Haut läuft. In vielen Fällen kannst Du den Bluterguss auch bei genauerem Hinsehen erkennen.

Blutohr beim Hund

Das Ohr schwillt deutlich an. Häufig ist es zudem auch sehr warm. Und wie Du Dir sicherlich vorstellen kannst: Es ist für Deinen Hund schmerzhaft. Wie bei Problemen mit den Ohren typisch, schütteln viele Hunde deutlich häufiger den Kopf. Du wirst einen Unterschied zum normalen Schütteln Deines Hundes merken. Manche Hunde kratzen auch viel an den Ohren. Auch die Schiefhaltung des Kopfes ist ein typisches Symptom für Ohrenentzündungen oder eben ein Blutohr beim Hund.

Leider wird natürlich durch  die Interaktion Deines Hundes das Othämatom nur verschlimmert. Daher solltest Du Deinen Hund definitiv einem Tierarzt vorstellen.

Welche Symptome weisen auf ein Blutohr beim Hund hin?

Noch mal kurz in der Übersicht die möglichen Symptome auf ein Blutohr beim Hund. Natürlich muss es sich nicht unbedingt darum handeln. Denn diese Symptome weisen grundsätzlich auch auf andere Probleme mit den Ohren hin. So kann Dein Hund Schmutz in den Ohren haben, Grannen beim Hund können das Ohr empfindlich stören, das Ohr an sich kann sich entzündet haben oder Dein Hund hat Milben oder andere Parasiten darin. Zwar schwillt das Ohr meist erst bei einer Entzündung an.

Dennoch ist dementsprechend auch eine andere Erkrankung möglich. Was Du aber wissen solltest: Genau diese Erkrankungen können die Vorstufe eines Blutohrs sein. Denn wenn Dein Hund sich unwohl fühlt und sich andauernd daran juckt und kratzt, kann eine Verletzung entstehen, die dann wiederum zur Blutansammlung führt. Klingt logisch, oder?

  • Dein Hund schüttelt seinen Kopf (Es unterscheidet sich vom normalen Schütteln. Denn hier schütteln die Hunde tatsächlich nur den Kopf. Es sieht anders aus und hört sich auch anders an)
  • Er kratzt sich viel an den Ohren, zum Teil auch mit Schmerzäußerungen dabei
  • Dein Hund schiebt seinen Kopf seitlich auf dem Boden, um sich quasi so am Ohr zu jucken
  • typisches Kopf schief halten beim Hund
  • Bluterguss im Ohr Deines Hundes
  • Das Ohr ist stark angeschwollen
  • Es fühlt sich warm an

Natürlich solltest Du zudem auch das grundsätzliche Verhalten Deines Hundes beobachten. Oft lassen sich Schmerzen auch in der Körpersprache gut erkennen. Hast Du eine Veränderung im Wesen Deines Hundes festgestellt? Ist er apathisch, lustlos, hat keinen Appetit? All das können natürlich Anzeichen für Schmerzen sein.

Wodurch entsteht ein Blutohr?

Vorausgehend ist häufig nur eine kleinere Verletzung. Wodurch sich Dein Hund am bzw. im Ohr verletzt, ist unterschiedlich. So kann es natürlich beim Spielen und Toben mit anderen Hunden passieren. Hierbei kann das Ohr beim Raufen abgeknickt werden. Aber auch im Hundesport – durch einen Unfall wird beispielsweise das Ohr gequetscht. Oder eben durch andere Erkrankungen, die dazu führen, dass Dein Hund sich andauernd an seinem Ohr kratzt.

Zudem führen Allergien beim Hund und Futtermittelunverträglichkeiten zu Juckreiz. Wir haben schon häufig festgestellt, dass Entzündungen in den Ohren häufig mit einer schlechten Darmflora bzw. mit einer Futterunverträglichkeit zusammenhängen.

Aber noch was kann zum Blutohr beim Hund führen: Das typische Schütteln nach dem Baden. Dementsprechend sind auch häufig Hunde mit Hängeohren bzw. Schlappohren betroffen. Schüttelt sich Dein Hund, kann das Ohr beim Schütteln gegen einen harten Gegenstand schlagen. Das kann zum Beispiel einfach nur der Ring vom Halsband sein. Und Du weißt bestimmt selbst, wie viel Geschwindigkeit und Kraft im Spiel sind, wenn Hunde sich nach dem Baden herzhaft schütteln, oder?

Blutohr beim Hund Ursachen
Wie schön ist es, den Hund glücklich beim Baden zu sehen. Das herzhafte Schütteln danach gehört natürlich dazu. Beim Schütteln entstehen ungemeine Kräfte. Durch das Schütteln kann Dein Hund zirka 70% des Wassers los werden. Schlägt das Ohr dabei an einen härteren Gegenstand, kann das zu Verletzungen führen. Wenn es mal „ganz dumm läuft“, reicht schon die Hundemarke am Halsband.

Ist ein Othämatom abhängig von der Hunderasse?

Rein theoretisch kann jede Rasse ein Blutohr beim Hund kriegen. In der Praxis ist es aber schon auffällig, dass vor allem Hunde mit hängenden Ohren häufiger betroffen sind als Hunde mit stehenden Ohren. Das hat unterschiedliche Gründe: Zum einen schlagen hängende Ohren beim Schütteln natürlich deutlich mehr durch die Gegend. Zum anderen ist die Luftzirkulation bei stehenden Ohren besser, während bei hängenden Ohren häufiger Ohrenentzündungen entstehen.

Blutohr beim Hund
Hunde mit hängenden Ohren sind häufiger betroffen. Leider hat es auch Lasko, einen Golden Retriever, erwischt.

Muss ich mit einem Othämatom beim Hund zum Tierarzt?

Die klare Antwort lautet: Ja! Nimm ein Blutohr beim Hund bitte unbedingt ernst. Unbehandelt kann das zu einer Verformung der Ohrmuschel kommen und das gesamte Ohr vernarben. Das kann nicht nur Deinen Hund stören, sondern bedeutet auch, dass er auch zukünftig häufiger ein Blutohr bekommen kann. Denn Narben können wiederum jucken. Außerdem ist das vernarbte Gewebe empfindlicher bei zukünftigen Verletzungen.

Zudem sollte Dir auch bewusst sein, dass diese Erkrankung wirklich schmerzhaft für Deinen Hund ist. Und als Hundehalter trägst Du die Verantwortung dafür, dass es Deinem Hund gut geht. Dementsprechend solltest Du umgehend einen Tierarzt oder eine Tierklinik aufsuchen.

Ist das Blutohr beim Hund ein Notfall?

Vielleicht fragst Du Dich nun, ob das Blutohr beim Hund als Notfall gilt und Du direkt mit Deinem Hund losfahren solltest. Das solltest Du unbedingt abhängig vom Ohr und dem allgemeinen Zustand Deines Hundes abhängig machen. Wenn Du Dir nicht sicher bist, kannst Du einen Online Tierarzt buchen. Dort sprichst Du über einen Video Call mit einem „echten“ Tierarzt, der sich über Video Deinen Hund und das Ohr anschauen kann und Dir dann eine Einschätzung gibt, wie schnell ein Besuch beim Tierarzt oder einer Tierklinik vor Ort notwendig ist.

Wie stellt der Tierarzt ein Blutohr beim Hund fest?

Dein Tierarzt wird häufiger bereits ein Blutohr beim Hund gesehen haben. Daher wird er es allein schon beim Anschauen erkennen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine Diagnose schnell gestellt werden kann. Dennoch wird Dein Tierarzt das Ohr Deines Hundes sicherlich auch genauer untersuchen. Denn vielleicht kann er den Auslöser finden: Hat Dein Hund vielleicht Milben im Ohr? Oder eine Entzündung? Vielleicht auch einen Fremdkörper? Gerade Grannen beim Hund sind derzeit eine typische Erscheinung. Dann sollte das natürlich direkt mit behandelt werden.

In manchen Fällen saugt Dein Tierarzt auch Flüssigkeit ab, um diese Probe dann zu untersuchen. Sollte Dein Hund häufiger Blutohren haben, kann zudem ein Blutbild sinnvoll sein. Manche Hunde leiden unter Blutgerinnungsstörungen, die zu einem Blutohr beim Hund beitragen können.

Wie erfolgt die Behandlung durch den Tierarzt?

Es gibt verschiedene Behandlungsansätze bei einem Blutohr beim Hund. Bei schneller Behandlung ist die Prognose auch sehr gut. Auch wenn es natürlich immer Fälle gibt, bei denen Vernarbungen oder Verformungen am Hundeohr zurück bleiben.

Bei der Behandlung vom Blutohr beim Hund wird Dein Tierarzt zuerst versuchen, die Ursache herauszufinden. Denn diese muss natürlich mitbehandelt werden. Befindet sich beispielsweise eine Granne im Hundeohr, muss diese entfernt werden. Auch eine Gabe von Antibiotika oder Schmerzmittel können je nach Auslöser wichtig sein.

Blutohr beim Hund Gründe Ursachen Auslöser
Dein Tierarzt muss das Ohr Deines Hundes untersuchen. Aber Achtung: Das Ohr wird Deinem Hund weh tun. Nicht selten wehren sich Hunde bei der Untersuchung.

Eine Variante: Dein Tierarzt wird Blut mit einer Spritze absaugen. Leider fühlt sich das Ohr sehr schnell wieder mit Blut, weswegen dieser Vorgang mehrfach wiederholt werden muss – nicht selten auch an mehreren Tagen. Zusätzlich behandelt er die Stelle mit Salben und Kortison. Durch eine Kortisonfüllung kann ein Gegendruck erzeugt werden.

Auch eine Operation ist denkbar. Bei der Operation wird die Flüssigkeit bzw. das Blut aus dem Hundeohr entfernt und die Wunde genäht. Durch Wundkompressen soll die weitere Blutung gestoppt und das Hundeohr geschützt werden. Wichtig ist, dass Dein Hund nicht weiterhin am Ohr kratzen kann. Also ist ein Hundekragen unumgänglich. Auch eine regelmäßige Nachkontrolle und das ziehen der Fäden steht in den Tagen nach der OP an. Da die Nachbehandlung 10-14 Tage dauern kann, sollte Dein Hund in dieser Zeit möglichst ruhig gehalten werden. Er sollte sich nicht dauerhaft schütteln. Lasse ihn in dieser Zeit nicht Schwimmen, Toben oder mit anderen Hunden spielen.

Da eine solche Operation viel Geld kostet (meist über 400 Euro), empfehlen wir Dir grundsätzlich eine Krankenversicherung für Hunde oder zumindest eine Hunde-OP-Versicherung für Deinen Vierbeiner abzuschließen. Achte hierbei unbedingt auf die Leistungen. Nicht immer sind alle Risiken abgesichert. Die Behandlung des Golden Retrievers (siehe Fotos) hat insgesamt 600 Euro gekostet (Vorbehandlung, Operation, Nachbehandlung, Medikamente).

Zwar gibt es auch Fälle, bei denen sich ein Blutohr beim Hund von selbst zurückbildet, allerdings kann dies zu Vernarbungen und Verformungen der Ohrmuschel führen. Dies könnte ein Auslöser für weitere Blutohren in der Zukunft sein.

Kann ich ein Blutohr beim Hund selbst behandeln?

Einige Hundebesitzer denken nun vielleicht: Kein Problem, ich piekse einfach rein und lasse die Flüssigkeit bzw. das Blut selbst ablaufen. Dass das keine gute Idee ist, kannst Du Dir sicherlich denken. Zum einen kannst Du die Punktierung zu Hause nicht steril vornehmen. Es könnte sich also noch mehr entzünden. Was das bedeutet, müssen wir gar nicht erst sagen.

Zum anderen läuft das Blut aber schnell nach. Das heißt, dass Du maximal kurzfristig eine kurze Verbesserung sehen wirst. Langfristig wird das nicht zu einer erfolgreichen Behandlung eines Blutohrs führen.

Also unbedingt von einem Tierarzt machen lassen.

Blutohr beim Hund – wie kann ich vorbeugen?

Die Frage der Fragen: Kann ich einem Blutohr beim Hund vorbeugen? Leider nur zum Teil. Denn natürlich gibt es keine 100%ige Garantie dafür, dass Du es verhinderst. Und wer möchte seinen Hund schon gerne in Watte packen, wenn es doch so schön ist, ihn glücklich spielen zu sehen. Oder? Trotzdem wären wir nicht wir, wenn wir nicht ein paar Tipps für Dich auf Lager hätten, wie Du einige Risiken minimieren kannst.

Reinige die Ohren Deines Hundes regelmäßig

Eine Ursache für ein Blutohr beim Hund ist eine Ohrenentzündung. Diese kann durch Schmutz (unter anderem auch in Verbindung mit einer schlechten Luftzirkulation) entstehen. Aber auch ein Milbenbefall kann zu einer Entzündung im Hundeohr führen. Daher solltest Du bei der regelmäßigen Pflegeroutine auch an die Pflege der Ohren Deines Vierbeiners denken.

Wichtig hierbei: Reinige nicht mit dem typischen Wattestäbchen. Damit könntest Du Dreck nur noch tiefer in den Gehörgang schieben und empfindliche Stellen reizen oder gar verletzen.

Nutze am besten gezielt Produkte zur Reinigung des Hundeohrs. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Produkten von Canosept gemacht und bestellen für unsere Hunde folgende Produkte:

Wer keine Einwegprodukte verwenden möchte (lobenswert), kann alternativ auch diese dünnen Waschlappen verwenden:

Die Reinigung der Ohren erfolgt je nach Bedarf. Ist Dein Hund viel im Dreck unterwegs und wälzt sich gerne, solltest Du die Reinigung unbedingt häufiger machen. Unsere Empfehlung: Mindestens ein Mal in der Woche sollte die Ohrenpflege anstehen.

Je nach Hund kann es übrigens auch Sinn machen, das Fell am Innenohr vorsichtig zu schneiden. So wird das Ohr nicht durch Fell gereizt und kann auch nicht so viel Schmutz aufnehmen. Aber sei bitte vorsichtig. Bei einem zappelnden Hund am Innenohr zu schneiden, kann zu Verletzungen führen. Lasse das entweder einen Profi machen oder sorge dafür, dass Dein Hund wirklich still hält.

Kontrolliere Deinen Hund nach jedem Spaziergang

Gerade Fremdkörper wie Grannen beim Hund schleichen sich beim Spaziergang gerne ein. Auch die meisten Verletzungen erfolgen bekanntlich unterwegs.

Daher ist es uns eine Herzensangelegenheit, Dir den Tipp mit auf den Weg zu geben, Deinen Hund nach dem Spaziergang zu kontrollieren. Vor allem in der jetzigen Zeit fangen sich so viele Hunde Grannen ein. Dadurch entstehen viele schlimme Verletzungen, die zum Teil auch in Vollnarkose enden, da der Fremdkörper heraus operiert werden muss.

Hund nach Spaziergang absuchen
Früh übt sich: Suche Deinen Hund nach jedem Spaziergang ab. So findest Du nicht nur nervige Zecken, sondern auch eventuelle Grannen.

Auch wenn Du gerade bei Hunden mit viel Fell sicherlich auch mal was übersehen kannst, kannst Du so sehr gut vorsorgen. Und dementsprechend beugst Du auch einem Blutohr beim Hund vor.

Zögere bei Ohrenproblemen beim Hund nicht lange

Wenn Dein Hund Probleme mit den Ohren hat (und ich meine in diesem Fall nicht, dass er mal nicht auf Dich hört 🙂 ), dann solltest Du nicht lange warten und direkt zum Tierarzt gehen. Ohrenentzündungen sind sehr schmerzhaft für Hunde und lösen sich nicht von selbst in Luft auf.

Dein Hund sollte daher unbedingt professionell behandelt werden. Nur so ist Dein Hund bald wieder schmerzfrei und die Entzündung klingt zeitnah wieder ab. Außerdem kann Dein Tierarzt den Juckreiz für Deinen Hund schnell lindern.

In dieser Zeit kann es Sinn machen, dass Dein Hund eine Halskrause für Hunde trägt. Dein Hund sollte nicht am entzündeten Ohr kratzen können, da dadurch die Gefahr auf ein Blutohr beim Hund deutlich gesteigert wird.

Achte auf eine gesunde Darmflora beim Hund

Man geht davon aus, dass bei unseren Hunden 80% des Immunsystems im Darm liegt. Daher ist eine gesunde und artgerechte Ernährung Deines Vierbeiners extrem wichtig. So kannst Du zwar Ohrenentzündungen oder gar ein Blutohr beim Hund nicht ausschließen. Dennoch äußern sich Ernährungsprobleme häufig über die Ohren.

Wir füttern seit Jahren aus Überzeugung AniFit Hundefutter. Wenn Du Fragen zu diesem Futter oder einer Darmsanierung beim Hund oder eine Futterberatung wünschst, schicke uns gerne eine Email an dennis@pfoten.net . Dennis ist zertifizierter Ernährungsberater für Hunde und Katzen und kann Dich individuell beraten.

Fazit: Blutohr beim Hund – vorbeugen und richtig reagieren

Wie Du siehst, gibt es einige Möglichkeiten, einem Blutohr beim Hund vorzubeugen ohne ihn nur in der vermeintlich sicheren Wohnung zu lassen. Natürlich kannst Du weiterhin Deine Zeit mit Deinem felligen Freund in der Natur genießen und solltest das auch unbedingt tun. Wenn Du auf eine regelmäßige Pflege setzt und Deinen Hund aufmerksam beobachtest und kontrollierst, kannst Du schon viele Ursachen verringern.

Wenn Du jedoch eine Veränderung am Hundeohr feststellst, solltest Du unbedingt zum Tierarzt gehen. Wenn Du selbst schon mal eine Mittelohrentzündung hattest, weißt Du, wie schmerzhaft so etwas sein kann. Dein Tierarzt wird Dir sicherlich noch weitere Tipps geben, wie Du sicher stellen kannst, dass das Blutohr beim Hund schnell abheilt.

Eine Ohrenentzündung kommt immer mal vor. Auch meine Hündin hatte vor einigen Jahren eine. Gefühlt kam diese über Nacht und zum Glück merkte ich es dann sehr schnell und ließ sie sofort behandeln. Somit konnte erst gar kein Blutohr beim Hund entstehen.

Auf den Fotos siehst Du Lasko mit Blutohr in diesem Beitrag siehst Du Lasko, den besten Kumpel meiner Hündin. Er ist inzwischen ein Hundesenior und eine Operation in Narkose würde für ihn hohe Risiken bedeuten, weswegen nun vorerst versucht wird, das Blutohr beim Hund ohne Operation in den Griff zu kriegen. Sehr wahrscheinlich ist es beim Spielen mit dem jungen Zweithund Akira entstanden, da die Hündin gerne im Spiel in die Ohren kneift.

Hast Du Fragen zu diesem Thema oder vielleicht sogar eigene Erfahrungen? Dann freuen wir uns wie immer auf ein Kommentar von Dir. Wir werden Dir zeitnah antworten.

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