Leinenaggression – Hundebegegnungen entspannt meistern

Wenn man mit Hundehaltern über die häufigste Baustelle im Alltag spricht, so ist die Antwort meist Leinenaggression. Der Spaziergang mit dem eigenen Hund wird dann schnell zum Spießrutenlaufe und sieht man schon von weitem einen anderen Hund, wird die Atmung schneller und man sendet unbewusst Stresssignale aus. Doch warum sind so viele Hunde Leinenrambos und wie bekomme ich das in den Griff? All das und noch viel mehr zu diesem Thema erfährst Du in unserem Beitrag über die Leinenaggression.

Was ist eine Leinenaggression?

Vielleicht hast Du das Wort Leinenaggression schon mal gehört und kannst damit nichts anfangen – oder Dein Hund zeigt ein Verhalten und Du bist Dir nicht sicher bei der richtigen Bezeichnung?

Hunde mit Leinenaggression zeigen im Freilauf typischerweise kein auffälliges Verhalten, werden aber bei einer Hundebegegnung an der Leine zur wilden Furie. Somit müssen wir leinenaggressive Hunde deutlich von unverträglichen Hunden unterscheiden. Unverträgliche Hunde würden auch im Freilauf Auffälligkeiten zeigen. Hier ist Management und durchaus auch ein Maulkorb ratsam. Bei einem Leinenpöbler (oder auch gerne Leinenrambo genannt) ist dies durch ein gezieltes Training in den Griff zu bekommen. Wie das funktioniert, erklären wir Dir im weiteren Verlauf.

Woher kommt Leinenaggression?

Wenn Du jetzt denkst, dass Dein Hund dieses Verhalten zeigt, weil er sich an der Leine besonders sicher fühlt, da Du ihn ja stärkst, liegst Du falsch. Meist führen verschiedene Ursachen zum Pöbeln an der Leine.

Kommt ein Hund einem anderen Hund entgegen, kann dieser im Normalfall vier Möglichkeiten: Die Flucht, Erstarren, eine Aufforderung zum Spiel (was häufig genutzt wird, um zu zeigen, dass man keine Gefahr für den anderen ist) und eben Aggression. An der Leine kann Dein Hund aber nicht fliehen, erstarren oder den anderen Hund großartig zum Spielen auffordern. Also bleibt ihm nur die Aggression. Hierdurch soll eine Distanzvergrößerung erreicht und die Situation möglichst schnell beendet werden.

Grund 1: Ein bisschen mehr Höflichkeit bitte!

Zum einen wird der Hund durch die Leine in seinem normalen Verhalten eingeschränkt. Er wird gezwungen, direkt auf einen anderen Hund zu zu laufen. Im Freilauf nähern sich Hunde (fremde) Hunde nicht direkt: Sie halten Abstand und checken die Lage ab oder nähern sich in einem mehr oder weniger großen Bogen. (Übrigens erlebe ich immer wieder, wie viele Hunde auch im Freilauf eine höfliche Annäherung verlernt zu haben scheinen). Natürlich wäre an der Leine rein theoretisch auch eine freundliche Annäherung ohne Leinenaggression möglich, nur ist der Mensch dafür meist im Wege.

Grund 2: Ich hatte eine schlechte Kindheit!

Was in der Überschrift so flapsig dahin geschrieben ist, ist tatsächlich ernst gemeint. Hat Dein Hund schlechte Erfahrungen an der Leine gemacht (egal ob als Junghund oder später), kann dies durchaus mit der Leine verknüpft werden. Vor allem deswegen, weil er sich durch die Leine nicht aus der Situation ziehen konnte. Sollte Dein Hund also mal von einem anderen Hund an der Leine angegriffen werden, so kann er dies mit der Begegnung bestimmter Artgenossen verbinden.

Grund 3: Warum darf ich das auf ein Mal nicht mehr?

Viele Hunde dürfen als Welpe und Junghund zu jedem anderen Hund hin. Im Freilauf dürfen sie sowieso jedem „hallo“ sagen… und dann kommt der Moment, an dem der Hund auf ein Mal groß ist und unbedingt zu jedem Hund hinzieht, um ihm „hallo“ zu sagen (PS: Das Hallo sagen bitte nicht ganz so ernst nehmen, denn die meisten Hunde wollen eben nicht nur hallo sagen, sondern es steckt eine gewisse Motivation dahinter).

Hund zieht an Leine Leinenaggression
Hunde, die als Welpe immer zu jedem anderen Hund hin durften und dies an der Leine plötzlich nicht mehr dürfen, reagieren häufig frustriert. Dieser Frust staut sich auf und entlädt sich dann in Leinenaggression.

Nun steht man da mit seinem durchaus kräftigen Berner Sennenhund (uns ich habe jetzt bewusst mal eine entspanntere Rasse genannt, um eben deutlich zu machen, dass es Leinenaggression nichts mit Listenhunden oder ähnlichem zu tun hat) und merkt, dass es vielleicht klug ist, ab sofort den Hund eben nicht zu jedem anderen Hund hinzu lassen, damit man nicht durch die halbe Weltgeschichte gezogen wird. Und an diesem Punkt kann Leinenaggression entstehen, denn es baut sich bei Deinem Hund Frust auf: Er durfte bisher immer und auf ein Mal darf er es nicht mehr?

Grund 4: Territoriales Verhalten

Ein weiterer Grund für Leinenaggression kann auch territoriales Verhalten sein. Dieses kann zum einen in einem bestimmten Bereich um Euer Haus herum sein (manche Hunde wollen ein größeres Gebiet für sich „beanspruchen“ als andere). Aber auch die Verteidigung einer Ressource ist möglich. Hier kann es schon reichen, dass Du Leckerlis oder das liebste Spielzeug in der Tasche hast. Es kann sogar soweit gehen, dass Dein Hund Dich als Ressource sieht und somit verteidigen will.

Grund 5: Das haben wir schon immer so gemacht!

Der Grund vier ergibt sich eigentlich aus den ersten vier möglichen Ursachen: Hat Dein Hund erstmal angefangen zu pöbeln und Du arbeitest nicht dagegen, kann die Leinenaggression generalisiert werden. Sollte Dein Hund somit in bestimmte Situationen kommen, fängt er automatisch an zu eskalieren (ohne überhaupt noch die eigentliche Ursache im Kopf zu haben). Dies geht in einigen Fällen sogar so weit, dass ein Hund in der Entfernung einen anderen Hund sieht und an der Leine schon vollkommen ausrastet. Zum Teil kommt es auch zu Übersprungshandlungen, sodass auch die Halter aufpassen müssen.

Was kann man gegen Leinenaggression tun?

An dieser Stelle zu allererst der Hinweis: Solltest Du einen Hund mit starker Leinenaggression haben, suche Dir einen kompetenten Hundetrainer oder Hundeverhaltenstherapeuten. Zum einen kann er Dir helfen zu erkenne, woraus das Verhalten Deines Hundes entstanden ist. Zum anderen kann er mit Dir gemeinsam trainieren und Dich unterstützen. Meist wird dann gemeinsam ein Trainingsplan entwickelt und so könnt Ihr das Leinenpöbeln abbauen. Ein weiterer Vorteil daran ist, dass ein Hundetrainer Euch auch mit anderen Mensch-Hunde-Teams zusammen bringen  und Trainingssituationen simulieren kann. Gerade bei Leinenaggression kann dies eine große Hilfe sein. Viele Hundeschulen bieten auch sogenannte Social Walks an, bei denen Dein Hund lernt, entspannt an der Leine mit anderen Hunden spazieren zu gehen – oder besser gesagt: Du als Mensch lernst es 🙂 Ein paar Tipps haben wir für Dich aber dennoch zusammen gestellt.

Distanz vergrößern

Habt Ihr als Baustelle Leinenaggression, so solltest Du darauf achten, dass Du vorerst nicht frontal in eine Hundebegegnung rein läufst. Merkst Du, dass Du nicht ausreichend Platz zum Ausweichen hast, wechsle die Richtung oder wende Dich ab. Hast Du ausreichend Platz, gehe mit deinem Hund einen großen Bogen. Führe Deinen Hund zudem immer auf der abgewandten Seite, damit Du als zusätzlicher Puffer dazwischen bist.

Achte bitte darauf, dass es im Training nicht mehr zum Fehlverhalten kommt, sprich Du zuerst immer ausreichend Distanz zu anderen Hunden hast.

Auch wenn das vielleicht schwer fällt, da sich das Verhalten Deines Hundes auch schon bei Dir eingeprägt hat und Dein Puls hoch geht: bitte bleibe ruhig. Fasse die Leine nicht fester an, versuche normal zu atmen. Bitte denke jetzt nicht an „Nicht schon wieder!“ oder „Gleich geht es wieder los“, sondern denke an etwas schönes.

Vorübergehend Ablenken ist erlaubt

Sofern Dein Hund sich durch Futter oder ein Spielzeug ablenken lässt, darfst Du dieses während der ersten Trainingsphase ruhig benutzen, um ohne Krawall aus der Begegnung raus zu kommen. Sollte Dein Hund dennoch pöbeln und somit Leinenaggression zeigen, belohne ihn aber auf keinen Fall dafür. Dann packst Du Spielzeug und Futter weg und gehst „möglichst entspannt“ ohne Schimpfen und Zerren aus der Situation heraus.

Achte in jedem Fall also auf Dein Timing, damit Du Deinen Hund nicht für das unerwünschte Verhalten auch noch belohnst.

Alternativverhalten aufbauen

Gerade bei Hunden, die schon lange einen Leinenaggression zeigen, ist es wichtig, dass Du ihnen eine Alternative zu dem gezeigten Verhalten anbietest. Welche Alternative das sein könnte, Kommt auf Deinen Hund an. Überlege Dir, was ihm leicht fällt oder vielleicht besonders Spaß macht. Lasse in Deine Überlegung mit einfließen, zu was Dein Hund in einer so aufregenden Situation in der Lage wäre. Dies könnte zum Beispiel das Tragen eines Gegenstands sein. Es kann auch ein Sitz oder Platz sein, ein Suchspiel, ein Hundetrick oder etwas anderes. Dieses Alternativverhalten solltest Du natürlich erst in einer reizarmen Umgebung aufbauen und erst nach und nach Umweltreize mit einfließen lassen.

Mann spielt mit Hund
Du kannst ein Alternativverhalten mit Deinem Hund aufbauen, zum Beispiel das Tragen eines Gegenstands. Sollte Dein Hund Ressourcen aber stark verteidigen, ist es nicht immer die beste Wahl.

Solltest Du Dich übrigens für ein Sitz oder Platz entscheiden, solltest Du unbedingt darauf achten, dass Dein Hund dies nicht zum Fixieren des anderen Hundes ausnutzt, denn dann ist eine erneute Eskalation vorprogrammiert.

Auf jeden Fall solltest Du zudem auch unbedingt sehr gezielt auf eine gute Leinenführigkeit achten. Neigt Dein Hund zu Leinenaggression, sollte er nicht ein zwei Meter vor Dir laufen, da Du hierdurch keine Möglichkeit hast, auf Deinen Hund einzuwirken!

Positive Verknüpfung erarbeiten

Wichtig ist, dass Dein Hund lernt, Hundebegegnungen wieder positiv  oder zumindest alltäglich zu verknüpfen. Deswegen ist es so wichtig, dass Du dafür sorgst, dass Dein Hund zu Beginn des Trainings so viel Abstand hat, dass er erst gar nicht auslöst. Nun beginnst Du, Dich durch das Alternativverhalten langsam an Hundebegegnungen heran zu tasten, aber immer nur so weit, dass Du Dein Hund den anderen Hund zwar wahrnimmt, aber nicht auslöst und ihr mit dem Alternativverhalten positiv aus der Situation gehen könnt. Wenn Dein Hund durch das Alternativverhalten keine Aggressionen bei einer Begegnung zeigt, vergiss bitte auf keinen Fall eine Belohnung dafür! Dies ist für das Training elementar, denn nur so kann Deine Fellnase verstehen, welches Verhalten gewünscht ist.

Verringere in kleinen Schritten den Abstand. Vielleicht kannst Du auch Bekannte ansprechen, sodass Ihr eine Trainingssituation simulieren könnt. Allerdings solltest Du hierfür keine Spielkumpels Deines Hundes wählen, aber ich denke, das versteht sich von selbst.

Leinenaggression: Fehlverhalten einfach ignorieren?

Sollte es doch mal zu einem Rückschritt kommen, schreie Deinen Hund bitte nicht an. Hierdurch könnte er sich in seinem Verhalten noch bestärkt fühlen, sondern geh zügig aber ohne Hast oder Leinenruck aus der Situation heraus. Gegebenenfalls kannst Du das andere Mensch-Hunde-Team ansprechen, ob Ihr vielleicht noch mal aneinander vorbei laufen könntet, damit ihr nicht komplett negativ nach Hause geht.

In einigen Lehrbüchern wird gelehrt, dass man Leinenaggression generell ignorieren und immer einfach weiter gehen sollte ganz egal, was der Hund da an der Leine veranstaltet. Das mag bei einigen Hunden durchaus funktionieren, denn sie könnten daraus schließen: Gut, wenn das für meinen Menschen so egal ist, ist es mir auch egal. Es funktioniert aber eben nicht bei allen Hunden und ist mit Sicherheit auch davon abhängig, warum Dein Hund das Verhalten der Leinenaggression zeigt. Denn andere Hunde steigern sich immer weiter in dieses Verhalten hinein und brauchen Unterstützung von Dir, aus diesem Teufelskreis wieder heraus zu kommen. Leinenaggression bedeutet nicht nur für Dich Stress, sondern selbstverständlich auch für Deinen Hund. Es wird Adrenalin ausgeschüttet, welches nur langsam abgebaut wird. Kommt Dein Hund oft in solche Situationen, ist es noch schwerer für ihn, gelassen und ruhig zu reagieren.

Eine natürliche Verhaltensweise von Hunden ist normalerweise eher Konfliktvermeidung. Viele Spielaufforderungen dienen zum Beispiel dazu. Aber auch eingesetzte Calming Signals, die teilweise so leicht sind, dass Du sie selbst kaum erkennen kannst, dienen zur Beschwichtigung und Konfliktvermeidung (zum Beispiel Gähnen, Abwenden, über die Nase lecken, etc.).

Leinenaggression – Achte auf eine souveräne und klare Führung!

Wichtig beim Training ist, dass Du souverän und klar in Deiner Kommunikation bist. Du solltest also nicht nur am Thema Leinenaggression arbeiten, sondern auch im ganzen Alltag darauf achten, dass Du konsequent und klar bist. Souveränität kommt nicht von heute auf morgen – gerade wenn Du schon vollständig frustriert vom Leinengepöbel bist, aber Du kannst auch an Dir arbeiten.

Konsequenz kommt übrigens nicht von besonderer Härte. Aber gibt es bestimmte Dinge, die Dir im Alltag wichtig sind, solltest Du diese auch immer gleich regeln, sodass Dein Hund sich auf Deine Regeln verlassen kann und Führung abgibt.

Viele Hunde sind ganz einfach damit überfordert, dass sie die Führung übernehmen müssen, da sie keine klaren Grenzen vorgegeben bekommen.

Leinenaggression
Du kannst auch in Eurem generellen Alltag viele Dinge etablieren, die Dir beim Training gegen die Leinenaggression helfen. Sei zum Beispiel konsequent bei der Leinenführigkeit.

Leinenaggression – unser Fazit

Sollte Dein Hund zu Leinenaggression neigen, solltest Du Dir gewiss sein: Du bist damit nicht alleine. Uns ist es sehr schnell unangenehm, wenn unser Hund dieses Verhalten an den Tag legt, wo doch augenscheinlich alle anderen Hunde dieses Problem nicht haben. Das Problem dabei ist aber, dass wir alles andere ausblenden und uns nur auf „das Problem“ mir unserem Hund fokussieren. Natürlich neigen einige Rassen eher zu einem solchen Verhalten als andere. Gerade Hunde, die zu reaktivem Verhalten neigen wie zum Beispiel ein Australian Shepherd, verknüpft Situationen sehr schnell – und das nicht immer zu unseren Gunsten.

Wichtig beim Training ist, dass Du mit einer positiven Grundeinstellung heran gehst. Sorge dafür, dass Dein Hund kein zu hohes Energielevel hat. In der ersten Phase umgehst Du zwar direkte Hundebegegnungen, aber achte bitte darauf, dass Du nicht in ein Meideverhalten kommst und schon automatisch Konflikten aus dem Weg gehst. Tastet Euch nach und nach wieder an andere Hunde heran. Jede positive Begegnung wird auch Dir wieder Sicherheit geben!

Hat oder hatte Euer Hund auch eine Leinenaggression? Dann berichtet uns gerne davon in einem Kommentar.

2 Gedanken zu „Leinenaggression – Hundebegegnungen entspannt meistern“

  1. Hallo Wiebke,
    wieder ein sehr toller Beitrag, man merkt direkt dass viel wissen dahintersteckt. Meine Colliehhündin und ich haben das selbe Problem. Spaziergänge machen nur Spaß wenn wir an einem Ort spazieren an dem absolut keine anderen Hunde laufen…Sie zieht an der Leine und bellt unaufhörlich. Allerdings eher weil sie ganz dringend zu dem Hund muss um mit ihm zu spielen. Vor kurzem als der 2. Lockdown noch nicht eingetreten ist haben wir die Hundeschule nach langem wieder besucht, in der Hoffnung, das „Problem“ mit der Zeit „beheben“ zu können. Als wir ankamen und meine Hündin die anderen Hunde sah bellte und zerrte sie an der Leine – wie erwartet eben. Doch als wir dann auf dem Platz waren ist sie (für unsere Umstände) perfekt gelaufen. Hunde? Kein Problem. Als wir am Abend allerdings im Wald waren war es genau wie sonst auch. Vllt gibt es dafür eine ganz leichte und Sinn machende Erklärung auf die ich bloß nicht komme🤷🏼‍♀️Evtl hast du eine Idee weshalb sie sich so verhält? Oder liegt es sogar an mir? Ich bin echt ratlos…

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    • Liebe Hannah,
      tatsächlich ist das ein ganz ganz typisches Phänomen 🙂 Dafür gibt es zwei einfache Erklärungen. Zum einen verbinden Hunde, und zwar grade unsere Arbeitsrassen, den Platz mit Arbeit. Sie sind im Arbeitsmodus und da ist das links und rechts ziemlich egal. Außerdem sind wir selbst auf dem Platz auch wesentlich konsequenter und genauer als unterwegs 🙂 Auch wir fühlen uns auf dem Hundeplatz sicherer, da ist ja im Zweifel noch der Trainer, der helfen kann. Auf dem Hundeplatz hast Du die Motivation: Jetzt kriegen wir das hin! Abends alleine siehst Du wahrscheinlich einen Hund und denkst Dir „Oh nee, bitte nicht :-)“ – zumindest geht es mir so.
      Deswegen finde ich auch eine sehr gute Alternative zum normalen Hundeplatz einen geführten Social Walk (sobald dies wieder möglich ist). Oder eben Situationen „draußen“ gezielt trainieren, auch immer gerne unter Anleitung eines Trainers. Für den Alltag hilft das viel viel mehr als das Trockentraining auf dem Hundeplatz.
      Bei meiner Hündin ist es übrigens so, dass Sie auf Hunde, die sie kennt, null reagiert. Also brauch ich fürs Training immer wieder neue fremde Hunde… Aber so wird es wenigstens nie langweilig.
      Sei lieb gegrüßt,
      Wiebke

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